Monteverde
Auf der Fahrt nach Monteverde blieben wir gottseidank trocken und kamen zum ersten Mal mit den richtig holprigen Straßenverhältnissen in Kontakt. Wahrscheinlich wäre hier ein...

Veröffentlicht: 28.08.2023




























Trommelwirbel … unser erster Tag in Costa Rica mit Sonnenschein und ohne Regen! Zwar war es ein langer Reisetag, aber wir genossen die schöne Aussicht aus dem Autofenster heraus. Nachdem wir das Mietauto gegen einen leider etwas kleineren Wagen getauscht hatten, fuhren wir Richtung Südwesten nach Uvita. Hier hatten wir uns ein cooles Hostel gebucht, in dem es keine Fensterscheiben oder Decken gab und das etwas außerhalb des Städtchens auf einem Hügel lag. Dadurch lüftete es angenehm durch und man war ganz nah an der Natur. Außerdem hatte man einen genialen Ausblick in den Dschungel rundherum.
Am nächsten Morgen starteten wir mit einem leckeren selbst gemachten Frühstück in den Tag. Das Wetter meinte es wieder gut mit uns und die Sonne brutzelte vom Himmel. Wir wanderten durch einen schönen Bambuswald zu einem versteckten Fluss, in dem man baden konnte, was eine angenehme Erfrischung bei den schwülen Temperaturen war. Wir bekamen den Tip, dass man noch weiter durch den Fluss zu einem Wasserfall laufen kann. Zusammen mit Laura aus Schottland, die wir kennen gelernt hatten, machten wir uns also auf den Weg. Nach einem kleinen Stück über Felsen und durch den Fluss kamen wir an dem tollen Wasserfall an und der war wirklich super schön! Nachdem wir etwas geplantscht hatten kraxelten wir zurück und liefen wieder zum Hostel. Von dort fuhren wir mit dem Auto in die Stadt, um etwas zu essen und anschließend ging es in den Nationalpark „Marino ballena“. Dieser umfasst einen wunderschönen, ewig langen Strand, der bei Ebbe von oben wie eine Walflosse aussieht und den dahinter liegenden Palmenwald. Außerdem kann man wohl ab und zu Wale und Delfine von hier aus beobachten. Während wir so da lang spazierten fand zeitgleich ein Wettlauf statt. Wir beobachteten das Treiben aus dem Wasser heraus und entspannten später noch auf dem Sand. Der Strand war wirklich toll, die Palmen im Hintergrund sahen aus wie gemalt. Aber das eigentliche Highlight kam mit dem Sonnenuntergang. Zwar war es bewölkt, aber der Himmel färbte sich ganz farbenprächtig rosa und orange. Das war wirklich wunderschön!
Uvita war nur als Zwischenstop geplant gewesen, aber hier hätten wir es definitiv auch länger aushalten können - vor allem mit dem sonnigen Wetter. Am darauffolgenden Tag packten wir also schon wieder unsere Sachen, genossen ein letztes Mal den schönen Ausblick von der Terrasse aus und machten uns dann auf den Weg nach Drake Bay auf der Osa Halbinsel. Hier erwartet uns nämlich ein ganz besonderer Ort, der Corcovado Nationalpark!
