Sophia on the road

Onlinetagebuch während ich in Australien und Neuseeland bin, oder bei jedem nächsten Reiseziel das in der Zukunft noch kommt :) 📍 currently in Australia
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It's raining rain - Coffs Harbour / 16.12.2018

Wenn Mangos so glücklich machenRegentag

Diesen Eintrag schreibe ich eigentlich nur, weil ich in diesem Reisetagebuch alle unsere Stopps auf der Reise die Ostküste Australiens runter, erwähnt haben will. Coffs Harbour war nämlich unser unnötigster Stopp überhaupt und wir sahen absolut nichts - vor allem aber, weil es nach unserer einen Nacht hier, für die wir gestern um 22 Uhr angekommen sind nach einem regnerischen Zeltplatztag in Byron Bay, einfach den kompletten Tag genauso und stärker weiter geregnet hat, bis wir am Abend wieder fahren mussten. 

Das heißt, wir checkten am 16.12. morgens aus unserem Zwei Bett Zimmer aus (das einzig krasse, das uns hier passiert ist - wir haben ein 6 Bett Zimmer bezahlt, kommen rein und kriegen plötzlich einen Raum mit 2 Betten für uns allein) und konnten dann den ganzen Tag im kleinen Aufenthaltsraum auf den unbequemsten, unstylischsten Sofas überhaupt rumgammeln und die tote Kakerlake in der Ecke schaute uns dabei zu. Das Hostel war aber sonst ganz okay, nur war hier die Asiaten-Invasion ausgebrochen. 90% der Leute hier waren nämlich Asiaten und überall standen 5kg Reissäcke rum, während wir schon seit mindestens 6 Wochen eine immer noch nicht leere 500 Gramm Packung mit uns rumtrugen. Asiatenklischee Nummer 1: bestätigt. Zumindest die, die hier gewohnt haben, essen wirklich den ganzen Tag Reis.

Es hörte auch nicht ein einziges Mal auf, aus Eimern zu schütten und wir fragten uns wirklich, ob wir nicht plötzlich doch wieder zurück in Europa waren. Naja, ich nutzte die langsam vergehende Zeit, um ein paar Bilder von meiner Kamera auf mein Handy zu laden und Teen Wolf weiter zu schauen.
Zwischendurch traute Linni sich nach draußen - ich musste aber oben bleiben, weil wir ja keinen Schlüssel mehr hatten und ich demnach mit einem meiner Schuhe die Feuertür blockieren musste, um sie durch die Haupttür wieder rein zu lassen. Sie war komplett durchnässt, als sie wieder kam und ich war nicht wirklich scharf darauf, mich in den Sturm da draußen zu wagen. Der Strand war auch 40 Minuten zu Fuß von hier entfernt - wir waren also wirklich im letzten Kaff gelandet. 

Irgendwann nachmittags machten wir uns einen Salat und Nudeln und zum Nachtisch gab es unsere noch übrig gebliebene Mango, die wir ja von der Hippiedrogenfrau in Nimbin geschenkt bekommen hatten - und nein, wir waren danach nicht high oder so. Ich war richtig stolz auf meine Mangoschneidekünste, denn sonst hatte ich diese Methode, die nach einem Mangopanzer aussieht, immer nur auf Bildern gesehen. Und die Frucht schmeckte so richtig lecker. Ich weiß gar nicht, wieso ich in Deutschland nie so auf Mangos gestanden hatte, außer auf das Eis... vielleicht sind die hier einfach nur besser.

Am Abend - nachdem wir den ganzen Tag den Aufenthaltsraum für uns hatten, was uns schon etwas gewundert hat, denn: wo sind die alle? - trafen wir dann auf 2 nette Mädels und checkten gemeinsam aus, was im australischen Fernsehen so lief. Da schaute uns wirklich Sherlocks bekanntes Gesicht entgegen und so wurden wenigstens unsere letzten Stunden hier etwas geselliger. 

Bald danach schnallten wir uns auch schon wieder unser Gepäck auf den Rücken und auf ging es im Nieselregen zur Busstation, von der wir um 22:50 aufgesammelt werden und nach Port Macquarie befördert werden würden. Das soll wohl auch so eine Pupsstadt sein, aber wenigstens würden wir Michi und Jule, unsere beiden Freunde aus Hervey Bay, wiedersehen, denn die arbeiten dort in unserem Hostel.
Auf die Verkackung unseres Schlafrhythmus'!


Song of the day: 1, 2, 3! von SEUNGRI, weil das einige Asiaten in unserem Hostel laut angemacht haben und ich das ganz cool fand, obwohl ich ja nicht so auf K-Pop stehe.

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