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Chengdu 成都

Veröffentlicht: 14.06.2026

Spaziergang
Chengdu → Zentrum von Chengdu
Chengdu, China
Unterkunft
Hostel
Hostel · Chengdu
Essen
Nudelsuppe
Sichuan cuisine · $ · Abendessen
Attraktion
People’s Park
Chengdu, China
Attraktion
Wenshu-Yuan-Tempelanlage
Chengdu, China
Attraktion
Apotheke
Chengdu, China
Tour
Besuch in einer TCM-Bude
Kurs
Spaziergang
Fluss im Viertel → Viertel in Chengdu
Chengdu, China
Zug
Chengdu → Zhangye
China

Vom demokratischen China ging es weiter ins sozialistische China. Ein Land, das wir zu Beginn unserer Reise gar nicht auf dem Schirm hatten, aber die mittlerweile vereinfachte Einreise (30 Tage visumsfrei) brachten uns auf die Idee, uns auf den Spuren der alten Seidenstraßenroute Richtung Zentralasien zu bewegen. Da wir beide die Sichuan-Küche sehr lieben, ging es aber erst mal nach Chengdu. Die Einreise war trotz fehlenden Ausreisetickets im Gegensatz zu früher tatsächlich erstaunlich einfach, nach zwei, drei Fragen zu unserer Reiseroute waren wir auch schon im Land. Schon hier war ein großes Maß an Automatisierung zu erkennen, so konnte man schon vorab an Automaten seine Passdaten einlesen lassen und Fingerabdrücke scannen. Der Aparillo war aber bei Freddy gleich mal zu doof die Passnummer korrekt einzulesen, weswegen die Prozedur beim Grenzbeamten wiederholt werden musste.

Die Fahrt ins Zentrum mit der Metro war einfach und problemlos, ganz schön krass wie groß das Netz ist und wie viele Linien es gibt. Im Hostel eingecheckt, gab es auch spät abends noch genügend kulinarische Optionen, so dass wir nach dem Genuss einer Nudelsuppe mit vom Sichuanpfeffer tauben Mündern glücklich ins Bett fielen.

Jo, und dann war der Spaß auch schon vorbei, denn Freddy kam auf einmal nicht mehr selbstständig aus dem Bett raus - Hexenschuss (hatte sich schon latent in Taiwan angekündigt) . Nach einer schmerzvollen Nacht standen erst mal Besuch in einer Apotheke und vorsichtiges Herumhumpeln, um die Blockade zu lösen, auf dem Programm.

Im Laufe der Tage ging es besser und wurde schließlich durch einen Besuch in einer TCM-Bude durch einen Wundermasseur komplett gefixt (wir halten eigentlich gar nicht so viel davon, aber die wussten wirklich was sie taten). Leider konnten wir dadurch alles, was etwas weiter weg war, nicht besuchen (Panda-Auzuchtstation, der große Buddha von Leshan, oder das jahrtausende alte Bewässerungssystem von Dujiangyan), aber Gesundheit geht vor.

Trotzdem hat uns Chengdu -wenn auch wahnsinnig touristisch und mit all der verspielten Pandamania an allen Ecken manchmal wie ein Freizeitpark anmutend- sehr gut gefallen. An erster Stelle Essen, das unsere hohen Erwartungen noch übertraf. Die Mala-Schärfe 麻辣, die das Betäubende des Sichuanpfeffers mit der Schärfe von Chilli kombiniert, wurde hier überall perfekt in Balance gebracht, eine Riesenauswahl an tollem Gemüse mit viel Knoblauch - ein absoluter Traum! Im People‘s Park flanieren und alten Menschen beim Kalligraphie-Zeichnen mit Wasser auf den Wegen zuschauen, die Kontaktanzeigen, die Eltern für ihre Kinder aufhängen, durchlesen (natürlich rosa Zettel für Mädchen und blaue Zettel für Jungs, alles muss seine Ordnung haben), Tee trinken oder die leidenschaftlichen Karten- oder Majong-Zockergruppen beobachten. Die sehr schöne Wenshu-Yuan-Tempelanlage besuchen. In unserem Viertel abends am Fluss spazieren und Leute gucken. 

Und dann wappneten wir uns für die erste streckenmäßige Herausforderung - über 16 Stunden und ca. 1400 km nach Zhangye! Und weil wir uns nicht rechtzeitig uns Ticket gekümmert hatten,  nicht schön wie unserer Vorstellung im Schlafwagen, sondern auf Hardseats - gut dass Freddys Rücken wieder hingebogen worden war!

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Begleitung
Zu zweit (2)
KulturellKulinarischEntspannend
  • Sichuan-Küche in Chengdu
  • People’s Park mit Kalligraphie, Tee und Mahjong
  • Wenshu-Yuan-Tempelanlage
  • Metrofahrt ins Zentrum
  • Weiterreise nach Zhangye
StadtEssenKulturGeschichteTransit
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