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16/12/2017 - Es geht nach Rotorua

Veröffentlicht: 01.01.2018

Die zwei Tage am Mount Maunganui vergingen wie im Flug. Gerne wären wir noch länger geblieben, hatten wir doch so eine schöne Aussicht aus unserem Auto. Doch unser Weg führte uns weiter und so besuchten wir auf der Weitereise zu Beginn die „Omanawa Falls“. Der Wasserfall liegt nur ca. 30 Minuten entfernt von Tauranga und zählt zu den Schönsten in ganz Neuseeland. Leider ist der Besuch des versteckten Wasserfalls nach einem Erdrutsch verboten. Nachdem wir im Internet recherchiert und viele Bilder von dem Wasserfall bestaunt hatten, entschieden wir uns dazu den Ort trotz dessen aufzusuchen. Als das Navi meinte, dass wir am Ziel angekommen seien, stellten wir unser Auto am Straßenrand ab und machten uns auf den Weg zum Beginn des ehemaligen Tracks. Die ersten zwei Eisentore, welche als Absperrung dienen sollten, waren schnell überwunden und so konnten wir einen ersten Blick auf die Omanawa Falls werfen. Der Wasserfall fällt ca. 35 Meter in die Tiefe und das Auffangbecken sieht aus wie ein wunderschöner See, der umrandet ist von großen, grünen Bergen. Man muss leider zugeben, dass die Sicht auf den Wasserfall wirklich grandios ist. Von oben konnten wir bereits hören, dass es andere Besucher bis nach unten geschafft hatten. Dennoch entschieden wir uns an diesem Tag dazu, nicht den inoffiziellen Weg zu gehen - der je nach Witterung sehr gefährlich sein kann. Es hat bereits Tote und auch viele Verletzte gegeben, da die Gefahr sehr groß ist, die Klippen herunterzufallen. Die Regierung ist momentan dabei eine Lösung zu finden, um dem gefährlichen Treiben ein Ende zu setzen. Ein Neubau des Wanderweges ist allerdings sehr kostspielig und zeitaufwendig, weshalb die Omanawa Falls auch in Zukunft von sehr vielen Besuchern illegalerweise aufgesucht werden.
Mit gemischten Bauchgefühlen fuhren wir zurück auf den Highway um kurz darauf einen erneuten Halt zu machen. Rund um dem Mclaren Lake, ist ein Naturschutzgebiet eingerichtet worden. Wir besichtigten zuerst die Mclaren Falls. Die Wasserfälle befinden sich direkt am Straßenrand und schlängeln sich zwischen großen Steinen hindurch. Nach einer kurzen Besichtigung ging es weiter zum Mclaren Lake. Der See ist sehr idyllisch und zudem ein absolutes Vogelparadies. Wir genossen die Ruhe und machten einen gemütlichen Spaziergang entlang des Seeufers. Verschiedenste Vogelarten sind hier zu sehen. Ein Vater und seine Töchter waren gerade dabei ein paar Enten zu füttern und wir sahen schon von Weitem wie es immer mehr wurden. Am Ende hatten sie mindestens 50 Enten und andere größere und kleinere Vögel um sich herum.
Nach der schönen Pause am See ging es dann zu unserem heutigen Ziel – nach Rotorua. Kurz auf dem Campingplatz entspannt, erkundigten wir die nähere Umgebung. Nicht weit von hier, ca. fünf Minuten zu Fuß entfernt, liegt der Lake Rotorua. Nachdem wir ein paar Bilder geschossen hatten, machten wir uns auf den Weg zu einem ganz besonderen Minigolfplatz. Von außen wirkt er unscheinbar und auch der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Bahnen unterschiedet sich nicht groß von anderen Plätzen. Allerdings sind die Hindernisse nicht alle fest verbaut, sondern manche können hoppeln und sind sehr flauschig. Denn der Minigolfplatz ist ein riesen Freigehege von großen Kaninchen. So waren wir manchmal gezwungen einen Moment zu warten, denn die Hasen machten es sich regelmäßig auf den Bahnen bequem. Wir finden diese Idee wirklich mehr als niedlich und so machte das Minigolf noch mehr Spaß. 
Einer von uns hatte nicht ganz so viel Glück - Tobi hatte einen echt miesen Tag erwischt und musste eine heftige Niederlage einstecken. ;)
Nach diesem tierischen Abenteuer und einem leckeren Eis ging es zurück auf den Campingplatz. Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen, spontanen Abendspaziergang zum Lake Rotorua.

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