Die Niagara Fälle und Adieu Ostküste

Heute ist mein letzter Abend an der Ostküste Kanadas. Morgen abend geht es mit dem Flieger von Toronto nach Vancouver an die Westküste Kanadas. Neue Abenteuer und Entdeckungen warten auf mich und ich freu mich drauf :) Aufgrund der Zeitverschiebung lande ich bereits laut Uhr zwei Stunden später. Insgesamt geht der Flug jedoch ca. fünf Stunden. Das zeigt wiederrum wie rießig dieses Land einfach ist. Heute stand das letzte Highlight für mich auf dem Plan. Relativ früh startete ich in Kingston in Richtung Toronto. Die Fahrt war heute etwas erschwerlich, da rund um Toronto jede Menge Verkehr herrschte und ich mir morgens meine Flasche voll mit Kaffee füllte, welchen ich im Motel mir gekocht habe. Dies führte dazu, dass ich des Öfteren vom sechs spurigen Highway abfahren musste um die Örtlichkeiten aufzusuchen, was gar nicht so einfach war. Nach ca. fünf Stunden Fahrt, bin ich dann im Ort Niagara Falls angekommen und habe mich erstmal in meinem Motel ausgeruht. Anschließend schnappte ich mir meine Kamera und lief in Richtung Wasserfälle. Dabei bin ich durch eine Art altes Mini Las Vegas gelaufen. Oh man, dass hat mir ja mal so gar nicht gefallen. Mega touristisch und wie eine Art rießen Vergnügungspark, dass hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Und so ging die "Enttäuschung" weiter, als ich dann am Wasser stand dachte ich mir so: "Okay cool, aber das ist es jetzt???" Seitdem ich das Erste mal von den Falls in der 6. Klasse im Geographie Unterricht gehört hatte und viele Videos und Bilder gesehen habe, war mir klar, eines Tages will ich das in Echt sehen. Heute war es dann so weit und ich habe es mir anders vorgestellt. Zum einen stört mich das rießige Drumherum, wie bereits geschrieben. Weiterhin sieht man von den Wasserfällen aufgrund der Gischt kaum etwas und ich dachte es ist alles ein wenig Größer. Naja es war keinenfalls schlecht, aber eben anders wie erwartet. Da fande ich den Wasserfall in Quebec irgendwie deutlich schöner und aufregender. Letztendlich habe ich auch keine der Touristenattraktionen mitgemacht, wie z.B. eine Bootsfahrt an die Fälle oder die Experience behind the falls, bei der man hinter dem Wasserfall langlaufen kann. Mir war das alles zu viel des Guten und so beobachtet ich die Fälle etwas vom Rand und dachte mir, schade das man so ein Naturwunder so touristisch ausschlachten muss. Das Gute daran, ich habe wieder jede Menge Dollar gespart. Naja danach machte ich mich dann auf den Rückweg in Richtung Motel. Unterwegs war ich noch etwas essen und ein paar Kleinigkeiten für morgen kaufen, sodass ich nicht auf das teuere Angebot am Flughafen zurück greifen muss. Zurück im Motel habe ich dann langsam angefangen zu packen. Dabei gab es Wein aus dem Pappbecher, da ich die letzten Tage immer vergessen hatte meinen Wein noch auszutrinken, war es dann heute soweit :) Der nächste Eintrag erfolgt dann von Vancouver aus, bis dahin...

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