Fischbach‘s Reisen
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SIZILIEN im Frühling, Die Insel der Vielfalt und des Syndikats

Veröffentlicht: 20.04.2026

Attraktion
Ätna
Sizilien, Italien
Attraktion
Tal der Tempel
Agrigent, Italien
Attraktion
Teatro Antico di Taormina
Taormina, Italien
Attraktion
Monreale
Monreale, Italien
Attraktion
Castello Maniace
Syrakus, Italien
Attraktion
Palermo
Palermo, Italien
Attraktion
Falcone e Borsellino Streetart
Palermo, Italien

Sizilien sollte man unbedingt im  Frühling besuchen, da es von den Temperaturen, dem Tourismus doch eher moderat zugeht und das ganze Land nach Orangen und Zitonenblüten duftet.

Duftende Orangenblüten🍊

Die Trinacria, das Wappen der Insel steht für die drei äußeren Gebiete Messina, Syrakus und Marsala, aber auch für die Sonne und den zyklischen Wandel also für Frühling, Sommer und Winter.

Im Frühling hat man die Möglichkeit die Sonne als auch den Schnee auf dem Ätna, 3403m hoch zu genießen.

Der Ätna in den Morgenstunden.

Viele fremde Eroberer fühlten sich von Sizilien angezogen nicht zuletzt als strategischer Brückenkopf zwischen den östlichen und westlichen Teil des Mittelmeeres.

Angefangen mit den ELYMER welche aus Troja flüchteten und den Westen Siziliens besiedelten. Ab dem 8.Jahrhundert vor Christus kamen die Griechen und bauten ihre Siedlungen im Südwesten aus.

Überall entstanden großartige Tempelanlagen und Kathedralen wie in Syrakus.

Dorischer Concordia Tempel Griechischer Tempel 500 v.Christus im Tal der Tempel bei Agrigent
Diese Stadt stieg zu den mächtigsten Metropolen auf.

Taormina, ein Zeitzeuge der griechischen und römischen Baukunst vor allem im Teatro Antico zusehen.

Antikes Theater Taormina aus dem 3.Jahrhundert v.Christus von den Griechen erbaut und für Gladiatorenkämpfe von den Römern 2.Jahrhundert n.Christus erweitert und mit Rundbögen versehen.

Die Araber aus dem heutigen Tunis nahmen im 9. Jahrhundert fast ganz Sizilien ein. Ihrem Einfluss verdankt das Land eine hervorragende Architektur, ausgeklügelte Bewässerungsanlagen, Pflanzen wie Zitronenbäume und Dattelpalmen.

Palermo löst Syrakus ab und entwickelt sich zur Hauptstadt.

Die Araber werden im 11.Jahrhundert von den Normannen vertrieben. Glaubensfreiheit, sprachliche Vielfalt prägen das Land.

König Wilhelm II. von Sizilien gründete Monreal welches ein Benediktinerkloster, eine Kathedrale und einen Königspalast mit einem Kreuzgang umfasst.

Monreal, Kreuzgang mit arabisch eingestellten Säulen, byzantinisch eingelegten Intarsien in Form von Goldgrundmosaiken

Friedrich der Zweite, einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Staufers entwickelt ein Rechtssystem welches den Adel beschneidet und die Kirche zu einem modernen Kulturaustausch zwischen arabischen und christlichen Werten treibt. Das Castello Maniace auf der Insel Ortygia zeugt von dieser Zeit.
Friedrich II. Castello Maniace von 1232, das Castello wurde zum Schutz der Hafeneinfahrt von Syrakus/ Ortygia genutzt.

Der verheerende Ausbruch des Ätnas 1669 und das Erdbeben von 1693 setzt Sizilien so zu, dass das Land scheinbar am Ende ist.

Die Mafia entstand im 19. Jahrhundert. Landwirte beauftragten Mittelsmänner, Gabelutti, die verlorengegangene Leibeigenschaft der Bauern einzutreiben.

1922 übernimmt Benito Mussolini die Macht, er konnte den Einfluss der Mafia zurückdrängen. Wer während der faschistischen Diktatur der „ ehrenwerten Gesellschaft“ angehörte musste mit Repressalien rechnen. Für die Bevölkerung war das Pest oder Cholera, sie blieb arm.

Die Cosa Nostra, sizilianische Mafia ist eine Verbrecherorganisation die weltweit operiert und ein breites Netzwerk hat.

Silvio Berlusconi musste in den 70ern an die Cosa Nostra Schutzgeld zahlen.

Falcone e Borsellino 1992 in Palermo von Toni Gentile fotografiert.

Falcone e Borsellino, Streetart in Palermo

Beides italienische Richter welche durch ihre Hartnäckigkeit bis zum Kern der Mafia vordrangen, wurden nur ein paar Monate später nach dem Foto bei einem Bombenattentat in Palermo ermordet. 

Daraufhin entstand eine Protestkultur vorwiegend von Frauen initiiert ADDIO PIZZO Tschüss Schutzgeld.

ADDIOPIZZO sieht man immer häufiger in Palermo.

Diese Bewegung arbeitet seit 2004 in Palermo um eine kulturelle Revolution gegen die Mafia, in Form von Konsumveränderung nur in Läden einkaufen die kein Schutzgeld zahlen, Aufklärungsarbeit vor allem auch in der Tourismusbranche zu fördern. In Deutschland wurde kurz nach den Mafiamorden in Duisburg 2007 die Anti-Mafia-Bewegung „Mafia Nein Danke“ gegründet.

Ein kleines Dankeschön an die sehr harmonische Reisegruppe und unseren großartigen Hutträger🎩

Auf einen Blick

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Wetter
Frühling
Begleitung
In der Gruppe
Kulturell
  • Ätna im Frühling mit Schnee und Sonne
  • Tal der Tempel bei Agrigent
  • Teatro Antico in Taormina
  • Kreuzgang von Monreale
  • Palermo und die Anti-Mafia-Bewegung ADDIO PIZZO
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