Der Tourismus ist in Japan rasant gestiegen. Das Land gilt als sicher, keine Attentate, immer mehr Touristen auch aus den arabischen Ländern, die Australier kommen nach Hokkaido, das ist die nördlichste Insel Japans, um Ski zu laufen.
Alle nutzen den Shinkansen mit bis zu 320h/km zählt er zwar nicht zu den schnellsten, aber nach regulären Fahrplan zu den pünktlichsten. Das heißt das die Taktung das Ein-und Aussteigen im Sekundenrhythmus reglementiert ist, man muss also schon wissen wo die richtige Wagentür ist.
Man muss wissen welche Wagentür für einen zuständig ist.Shinkansen bedeutet „Neue Hauptlinie", auch hier wird die erste Silbe betont, wie bei vielen Substantiven bspw. Waaaasabi oder Tooookyo oder Kyoooto.
Womit wir auch schon bei der ehemaligen Hauptstadt der Hein-kyō Zeit wären, von 794 n. Chr. bis in das Jahr 1886.
Kyoto ist das religiöse Zentrum des Shintoismus. Paläste, Tempelanlagen sind noch traditionell erhalten.
Der Ryojanji-Tempel ist das Mekka des Zen Buddhismus. Der berühmte Steingarten beinhaltet 15 Steine, wo keiner so genau weiß: Was sollen sie mir sagen;-))
Insgesamt 15 Steine die seit mindestens seit 1680 nicht bewegt wurden. Zen Buddhismus
Der Kinkakuji-Tempel, der Goldene Pavillon wurde 1950 wiederaufgebaut, das Teehaus 1874 restauriert und die 600 Jahre alte Kiefer , ein ehemaliger Bonsai gestützt.
Kinkakuji Tempel, der Goldene Pavillon600 Jahre alte Kiefer mit Stützvorrichtungen aus einem Bonsai gezogenDas Gion Viertel in Kyoto ist bekannt für die Geiko-Tradition. Bevor die Frauen 20 Jahre alt werden heißen sie noch Maiko. Sie schminken sich sehr weiß, das steht für porzellanähnliche Schönheit, die Maikos schminken nur ihre Unterlippe und der Nacken bleibt frei, ein Zeichen der Erotik.Hier gibt es noch ca. 300 Geikos und Maiko's, die Zahl ist stark gesunken. Ein Abend mit Teezeremonie, Spiele, Tanzen kostet mehr als 100000Yen also ca. 600,-€/900,-€ umgerechnet. Wenn man in Japan ist sollte man unbedingt Shabu Shabu essen. Hier werden Nudeln, Gemüse wie Pilze, Sprossen, Chinakohl, Daikon-Rettich, Frühlingszwiebeln und Rindercapaccio im heißen Sud am Tisch gekocht mit Sesamöl, Sojasauce, Wasabi und Reis verfeinert. In Japan herrscht Linksverkehr weil der Kaiser links von der Kaiserin steht, das Herz links schlägt und die Samurai ihr Schwert links getragen haben um es mit der rechten Hand ziehen zu können.Die Burg Nijo in Kyoto ist eine historische Burganlage aus der Tokugawa-Shogun Zeit, der Samurai Ära. Sie wurde 1603 erbaut und symbolisiert durch dicke Mauern, tiefe Gräben die Macht der Samurai.
Vom 12. Jahrhundert bis Mitte 18. Jahrhundert herrschte also des Shogunat über den Kaiser, eine Militärdiktatur.
Tokugawa Shogun, der oberste Befehlshaber in der Edo ZeitErst am Ende der Edo-Zeit (1868) wurde in der Meiji-Epoche (1868-1912) die kaiserliche Macht wiederhergestellt. Die Samurai wurden in Arbeitslager nach Hokkaido beordert.
Miyajima ist eine vorgelagerte heilige Insel, die Rehe sieht man als Götterboten, die dürfen quasi machen was sie wollen. Hier steht der Itsukushima Schrein der seit dem 6. Jahrhundert existiert. Ein Zugang ist nur mit dem Boot möglich.
am Miyajima Parkhaben sich die Bambis auf's Klauen spezialisiertShirakawago ist ein Dorf mit drei Generationshäusern deren Dächer mit Stroh bedeckt sind.
Im 12. Jahrhundert wurde das Dorf erstmalig benannt, hier wurde Seidenraupenzucht betrieben. Seit 1995 ist das Dorf als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
Nordöstlich liegt Nagano, das Schneeland mit seinem Jigokudani Park. Er bietet Onsen für die einheimischen Japanmakaken...
....und wenn es um Schnee geht sollte ich unbedingt das Wahrzeichen Japans, der Berg Fuji mit seiner harmonischen Kegelform und seiner Höhe von 3780m erwähnen. Der Fuji-san, der unsterbliche Berg, ist ein heiliger Berg auf dem es keine Ski Möglichkeiten gibt.Fuji SanNinja bedeutet „Heimlich, im Verborgenen ". Es ist eine Kampfsportart die zu Spionagezwecken eingesetzt wurde. Im Gegensatz zu den Samurai trugen die Ninjas eher kleine Dolche, Ketten etc.
Zur Ausbildung gehörte auch Pflanzenheilkunde. Ihre Blütezeit hatte sie im14.-15. Jahrhundert. Heute gibt es noch zwei Kampfsportschulen die Ninjutsu lehren.
Ninja, leise und man kann sich am Seil abstützen
In Tokio angekommen ist der Kaiserliche Palast ein Muß. Er wird von einem breiten Wassergraben umrundet. Man kann ihn an zwei Tagen im Jahr besichtigen. 2015 als diese Reise statt fand war der Tenno also der Kaiser Akihito, derzeit regiert sein Sohn Naruhito.
...vor dem Kaiserlichen Palast zum Fotoshooting...
Kaiserliche Palast
Im Shinjuku Viertel kann man auf das höchste Rathaus der Welt (243m hoch) und kostenlos über Tokio blicken.
Meiji Tor: Japanische Holzkunst vereinigt die größte Einfachheit mit der äußersten Würde.
Danke für's Zeit nehmen „ Arigatō", zum Wohl „ Kanpai" und Tschüß „ Sayonara".
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Shinkansen
Kyoto
Ryoan-ji-Tempel
Kinkaku-ji
Gion
Shabu Shabu
Burg Nijo
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Itsukushima-Schrein
Shirakawago
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Kaiserlicher Palast
Shinjuku
Meiji Tor
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Kosten
Teezeremonie, Spiele, Tanzen in Gion100.000 ¥
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