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Hallo zusammen! Mein Name ist Lena, ich bin 24 Jahre jung und komme aus Deutschland, Baden-Württemberg. Ich lebe in der Nähe der Städte Heidelberg und Mannheim und habe vor einigen Jahren  meine Leidenschaft für das Reisen entdeckt. Meistens verreise ich zusammen mit meinem Freund, Luke. Wir sind beide normal arbeitende Menschen mit einer begrenzten Anzahl an Urlaubstagen im Jahr, die wir jedoch so gut es geht ausnutzen. Man kann also auch als gewöhnlicher Angestellter etwas von der Welt sehen, man muss es eben nur wollen :) Seit wir 18 sind, sind wir regelmäßig unterwegs, mittlerweile ca. 3 Mal im Jahr + den ein oder anderen Kurzurlaub. Nachdem wir mit gewöhnlichen Pauschalurlauben gestartet haben, sind wir mittlerweile eher individuell unterwegs. Dennoch kann man auch einen Pauschalurlaub interessant gestalten und muss deswegen nicht die ganze Zeit hinter den Hotelmauern verbringen. Im Laufe der Jahre hat sich da schon so etwas wie eine Reisesucht entwickelt ;) In diesem Sinne: Nach der Reise ist vor der Reise!

Kreta Tag 5: 8. Mai - Elafonisi - Agia Sophia - Falasarna

Heute stand ein Ausflug nach Elafonisi an, der allgemein als Traumstrand bekannt ist. Das klang ganz gut, die Fahrtzeit war zwar mit über einer Stunde etwas lang aber wir wollten das Hotel heute noch nicht wechseln und unsere weitere Route würde uns ohnehin in die andere Richtung führen. So fuhren wir direkt nach dem Frühstück los, damit wir vor den Touristenmassen dort sein konnten. Allerdings sah das Wetter heute tatsächlich nicht besonders gut aus. Sehr bewölkt und unglaublich windig. Nicht gerade Wetter für einen Strandtag.

Elafonisi

Wir fuhren trotzdem los, in der Hoffnung, es würde vielleicht noch aufklaren. Nach einer weiteren aufregenden Fahrt kamen wir am Strand von Elafonisi an. Es war glücklicherweise noch gar nichts los, was aber vielleicht auch dem weniger guten Wetter geschuldet war. Der Strand war in der Tat sehr schön und vor allem unheimlich groß! Ich denke, hier würde sich sicher selbst dann noch ein ruhiges Plätzchen finden, wenn viel los wäre. Man muss nur ein Stückchen laufen. Der Strand hätte bei gutem Wetter sicher Traumstrandpotential gehabt, bei dem Wetter heute erinnerte das alles aber eher ein wenig an Nordsee. So spazierten wir eine Weile umher und erkundeten den Strand. Wir schlugen später noch unser "Lager" auf, blieben dann aber nicht mehr sonderlich lange. Der Wind war einfach zu heftig, es war recht frisch geworden und es machte einfach keinen Sinn, sich weitehin hier aufzuhalten. Was hier aber wirklich ein Problem ist, ist die Toilettensituation. Immerhin gibt es welche, allerdings nur EINE EINZIGE für alle Besucher. So musste ich erst einmal ewig anstehen. Und es war nicht mal wirklich viel los. Ich will gar nicht wissen, wie lange man hier in der Hauptsaision auf seinen Klobesuch warten darf.

Agia Sophia

Unser nächstes Ziel war eine Tropfsteinhöhle, die zugleich als Kloster fungierte. Die Agia Sophia. Wir hatten im Reiseführer, den wir stets mit uns trugen, gelesen, dass diese sich auf dem Weg nach Falasarna befinden sollte (was unser nächstes Ziel war). Dort angekommen mussten wir zunächst einmal den Berg erklimmen, um in die Höhle zu gelangen. Wir waren die einzigen Besucher dort. Am Hang gab es noch ein Restaurant, in dem wir eine Kleingkeit aßen. Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg nach Falasarna.

Falasarna

Hier hatte man bereits von oben schon eine wunderbare Sicht auf den herrlichen Strand. Auch das Wetter klarte jetzt auf, die Sonne kam raus und promt hatten wir 30 Grad! Damit hatten wir dann doch nicht mehr gerechnet. Es war eine super Entscheidung, hier her zu fahren, denn der Strand war wunderschön! Hier blieben wir dann noch einige Zeit, Luke ging sogar ins eiskalte Wasser. Und auch hier zahlte sich Nebensaison wieder aus: weit und breit kein Mensch! Wir hatten fast den ganzen Strand nur für uns. Es waren zwar einige Beach Clubs vorhanden, die dort ihre Liegen aufgebaut hatten, lief man aber ein Stückchen weiter hatte man seine Ruhe. Nachdem wir uns dann genug gesonnt hatten und es langsam spät wurde, machten wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Hotel in Balos.

Restaurant "Gramvoussa"

Dort angekommen machten wir uns mal wieder fertig für's Abendessen. Dieses Mal wollten wir gerne außerhalb des Hotels essen und entscheiden für das Restaurant "Gramvoussa", dass sich ca. 15 Minuten fußläufig vom Hotel befand. Die Einrichtung war rustikal und erinnerte ein wenig an Mittelalter. Gefiel uns sehr gut! Auch das Essen war gut und reichlich. Hier bekommt man eigentlich zu jedem Essen Brot gereicht, völlig umsonst. Der Preis war allerdings etwas höher als das, was sonst in unserem Budget lag aber man gönnt sich ja sonst nichts ;) Wir hatten jedenfalls einen schönen Abend mit gutem Essen und Blick auf's Meer. Was will man mehr? Ein guter Ausklang für einen weiteren gelungenen Tag!

Morgen geht die Reise dann weiter nach Chania, die wohl schönste Stadt Kretas!

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