Reiseblog von Fabienne & Simon
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Drei Nächte verbrachten wir in einer Cabana auf dem Campingplatz El Recodo, direkt am Fluss Rio Lircay beim gleichnamigen Nationalpark. Es war ein idyllischer Waldzeltplatz direkt am Fluss. Den haben sie an einer Stelle zu einem super Badebecken aufgestaut. Die ganze Landschaft erinnerte mich stark ans Tessin. Zum Beispiel das Bachbett voller rund abgeschliffener Steine, die trockene Erde, die Eidechsen und die Mittelmeervegetation. Es riecht auch so ähnlich wie im Tessin.

Tags darauf machten wir eine Wanderung auf den Cerro Peine. Die Wanderung führte zuerst durch einen herrlichen Wald: mächtige Laubbäume mit riesigen Kronen und dicken Stämmen, über tausende Hektaren. Die Bäume schienen dicht zu stehen, trotzdem war der Wald hell und hatte eine dichte Vegetation auch am Boden. Mit dem Bach und den grossen Felsbrocken war es wie in einem Zauberwald. Die Aussicht an den Stellen, wo man aus dem Wald kam, war gigantisch: Wie ein unendlich riesiges Tessin. Simon fühlte sich nicht so fit und suchte sich 200hm unterhalb des Gipfels ein gemütliches Schattenplätzchen, um ein Nickerchen zu machen. Ich stieg unterdessen auf den Gipfel. Der oberste Teil war felsig und steil, super!

In dieser Cabana haben wir endlich wieder einmal selbst gekocht. Jetzt mit dem Auto ist es auch so leicht, einen Lebensmittelgrundvorrat mitzutransportieren. Es waren nur Teigwaren mit Gemüse, aber es schien uns ein Festmahl zu sein. Wir konnten sogar grillieren und zum zMorgen machte ich mir ein Müesli - mmmmmmh!

Chile

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