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38. Beitrag - Ein Tag voller Anaïs

Veröffentlicht: 17.03.2024

An diesem Dienstag fiel eine Übung an der Uni aus, was natürlich die perfekte Ausrede dafür war, auch meine morgendliche Vorlesung ausfallen zu lassen (möglicherweise das dritte Mal in Folge. Ups.)

einfach nur grün

Ich verabredete mich also mit Anaïs, einem Mädchen, das ich zwei Wochen vorher kennengelernt hatte und mit der ich seitdem schon einiges unternommen hatte.

Ich fuhr zu einem Supermarkt, von dem aus sie mich dann mitnehmen würde, damit wir nur ein Auto nutzten. Unser erster Stopp waren die Bassins la mer und les aigrettes. Les Aigrettes war leider gesperrt, und da vor der Absperrung Kameras angebracht waren, wagten wir es auch nicht, darüber zu klettern. Dafür konnten wir aber die Aussicht auf diese verwunschene Brücke genießen.

Brücke

Wir gingen dann weiter zu Bassin la mer, wo wir etwas schmerzlich bemerken mussten, dass Schulkinnder in den Schulferien auch unter der Woche Ausflüge machen :D

Das Bassin war trotzdem wunderschön, es gab einen Wasserfall, den man sofort sah, und einen, den man nur sehen konnte, wenn man ein bisschen um den Felsen herumschwamm. Wir verbrachten hier einige Zeit, aßen unsere Sandwiches und quatschten.

Bassin la mer

Als wir wieder am Auto waren, entschieden wir uns, zu Îlet Bethléem zu fahren. Dort nahmen wir einen wunderschönen kleinen Weg, auf dem wir viele interessante Gewächse betrachten konnten.

Coole Wurzel, die den Fels zusammenhält

Da es viele Wege gab, verliefen wir uns ein kleines bisschen, aber es war so schön hier, dass es nicht schlimm war. Wir setzten uns dann kurz an den Flussrand und ich schwamm ein bisschen, allerdings war die Strömung ziemlich stark, weshalb wir uns dazu entschlossen, einen anderen Ort zu suchen.

Flussstelle

Wir kamen dann an einem offenen Platz an, auf dem verlassene Gebäude und Ruinen standen. Das war ziemlich interessant und wir schauten uns eine Weile um. Von dort aus gingen wir noch einmal zu einer anderen Stelle am Fluss, quatschten, übten uns im Steine-springen-lassen und machten ein kurzes Nickerchen

Treppe im Nichts

Wir wachten etwas mühsam aus dem Schläfchen auf und beschlossen dann trotzdem, noch ein drittes Bassin dranzuhängen: Cascade Délices. Das lag sowieso auf dem Rückweg, weshalb es sich anbot. Dort angekommen trafen wir auf eine alte Dame, die uns zwar nicht den richtigen Weg zeigte, aber uns dafür zu einem Ort führte, der echt verwunschen schön war (und ohne andere Leute).

Das Zuhause aller Moskitos dieser Insel

Wir badeten kurz im Fluss, wurden daraufhin aber von buchstäblichen Moskito-Schwärmen zum Abendessen verdrückt und entschlossen uns, weiterzugehen.

Angekommen am "richtigen" Ort waren wir dann nicht mehr alleine, der Ort war aber trotzdem echt schön. Der Wasserfall wurde perfekt von der Sonne angestrahlt und es machte Spaß, einfach nur dem Funkeln zuzuschauen.

Cascade Délices

Wir beide waren inzwischen echt müde, und entschieden uns gegen 16h30, wieder heimzufahren. Sie setzte mich also wieder beim Supermarkt ab und ich fuhr die letzten 10 km alleine nach Hause.

Das Schicksal war sich allerdings wohl noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich genug Anaïs für heute hatte, weshalb ich 3 km von meinem Haus entfernt einen Unfall mit einer anderen Anaïs hatte. Ich war in einem mehrspurigen Kreisel und wollte auch in diesem bleiben, Anaïs Nummer 2 wollte allerdings gerne die Ausfahrt nehmen. Nur blöd, dass ich noch zwischen ihr und genau dieser war. Ich verzieh ihr das recht schnell, meine Autotür allerdings nicht.

Armes Ding


Wir konnten es letztendlich freundschaftlich und ohne Versicherung lösen, aber den Stress hätte ich mir eigentlich gerne gespart :D


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