52 weeks
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31.3. Wow, wir sind beide überrascht! Die Aloe Vera Packungen haben Wirkung gezeigt und unser Sonnenbrand ist nicht mal halb so schlimm wie am Vortag, wunderbar! Am heutigen Tag der Abreise gibt’s noch ein Mittagessen bei der Tauchschule, wo wir immer noch 10% geniessen. Das Boottaxi bringt uns ans Festland wo wir in den Bus umsteigen. Um 17:00 sind wir in Boquete und beziehen unser wirklich schönes Häuschen bei einem Bed and Breakfast. Im „Il Punto“ bestellen wir uns super leckere Pasta und gehen danach noch in die Brewery eins trinken. Unterwegs buchen wir eine Kaffeedegustation für Morgen um 9:00 um die hier angebauten Sorten kennenzulernen. Der Geisha Kaffee soll einer der besten Kaffees weltweit sein. Der Soundcheck der Liveband in der Brewery ist ansprechend, doch wir werden wohl nichts verpassen wenn wir etwas früher ins Bett gehen heute…

1.4. Um neun stehen wir auf der Matte beim Kaffehaus und werden zu einem Degustationsraum geführt. Es ist wohl alles sehr neu und die Leute die dort arbeiten machen bei der Degustation auch gleich mit. Sie sind sich nicht gewohnt Leuten Dinge über Kaffee zu erklären obwohl sie ein grosses Fachwissen haben. Somit ist die Tour eigentlich nicht professionell und den Preis würdig. Doch da wir zwei alleine sind, können wir eineinhalb Stunden alles fragen was wir wissen möchten und haben eine gute und informative Zeit. Zum Kaffee gilt es zu sagen dass wir die Europäische Machart und Mischungen bevorzugen, doch wir verstehen weshalb die teuren Sorten (30 Dollar pro 500g) für Liebhaber etwas besonderes sind: Sie haben vielschichtigere Aromen und lassen sich eher wie einen Wein verkosten. Die Aromen sind in unseren Gaumen aber nicht so zu geniessen wie eben Wein und wir müssen diese Welt nicht genauer kennenlernen. So ähnlich geht es uns beim Whisky.

Heute steht noch ein Besuch im Jungle Wildlife Refuge an. Das Taxi ist in null Komma nichts gefunden und bringt uns hin. Der Eintritt von sagenhaften 25 Dollar ist ziemlich überrissen, doch das Geld kommt ja den Tieren zu Gute. Natürlich sind die Volieren und Käfige weit weg von Zoostandarts in Europa, doch die meisten Tiere dürfen sich frei bewegen oder werden pro Tag einmal herausgelassen. Wir schmusen mit zig Katzen, füttern Ziegen und Papageien und Freunden uns mit den Spidermonkeys an. Zudem besuchen wir das blinde Pony und eine Bärenart (Nasenbär). Dieser darf raus und setzt sich auf unseren Schoss. Das mit Abstand schönste Erlebnis ist aber die eine Spidermonkeydame, die dich mit ihrem Schwanz festhält und körperliche Nähe sucht. So stehen wir beide am Gitter, halten die Affendame. Einfach so, ohne Futter zu verlangen mit geschlossenen Augen und entspannt hält er uns im Arm und wir ihn. Er möchte uns auch nicht mehr gehen lassen und hält uns fest sobald wir seinen Schwanz um unsere Beine lösen wollen. Ein sehr inniges Erlebnis. Wir dürfen mit einem Briten und einer Polin zurück in den Ort fahren und gehen am Abend ins „Ngädri“ essen. Ein Gourmetrestaurant mit moderaten Preisen das uns die moderne, saisonale und regionale Küche Panamas erleben lässt. Ein absolutes Highlight! Die Speisekarte ist so gluschtig und umfangreich, dass wir uns entscheiden zwei weitere Male dort essen zu gehen um einen Grossteil der Gerichte zu degustieren. Wir werden es nicht bereuen!

2.4. Las Cascadas secretos ist eigentlich die einzige Wanderung in der Nähe von Boquete die uns interessiert. Wir wollen zum Trailhead hinwandern, doch nach etwa einem Fünftel der Strecke merken wir dass das ziemlich weit ist. 1 Minute aufs Taxi warten, 8 Dollar bezahlen und zwanzig Minuten später stehen wir beim Wanderweg. Nach dem erste Aufsteig kommt dann doch noch die erwartete Zahlstelle vo wir 10 Dollar bezahlen müssen um die Wasserfälle zu sehen. Der Weg ist in gutem Zustand und wir treffen auf relativ viele Touristen die das Gleiche vorhaben. Es lohnt sich auf jeden Fall diese zweistündige Rundtour zu machen, die Kaskaden sind klein aber fein. Ein Chickenbus bringt uns zurück nach Boquete wo wir noch nach Souvenirs Ausschau halten und Sonnencreme kaufen. Im Ngädri gibt es heute 5 Vorspeisen die uns alle umhauen. Der Koch und der Kellner freuen sich über unsere Komplimente. Eine Netflixserie über „the worst Roommates“ versüsst uns den Abend.

3.4. Ein weiterer Tag zum Ausruhen, lesen, sich informieren und fein Essen gehen. Wir finden eine schön bemalte Holzschüssel die wir als Souvenir nach Hause bringen. Das Ngädri hat dieses Wochenende einen Foodtruck mit tollem Fleisch (US-Style) am Start, eine Genussreise zurück in die Wüste Arizonas nach Page wo wir im Oktober waren.

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