Ljubljana
Ein Tag in dem slowenischen, grüneren Little-Vienna.

Veröffentlicht: 26.07.2023







































Ein Abschieds-Hallo und der vorerst letzte Beitrag aus unserer Reise in Ost-Europa,
Nach einem wundervollen Tag in der Hauptstadt Sloweniens haben wir uns am Montag auf den Weg nach Bled und seiner berühmten Pilgerkirche mitten auf dem See gemacht.
Hier haben wir etwas außerhalb geparkt und sind dann zu Fuß zum und um den See gelaufen. Hier gibt es nicht viel zu erzählen, daher lasse ich die Bilder für sich selbst sprechen:
Hier sind wir einigen Spuren gefolgt - auf Holz und auf Asphalt.
Der Rundweg um den See dauert ein wenig länger als eine Stunde und nach einem kurzen Päuschen und einigen Überlegungen, wie wir nun am schnellsten und am günstigsten zur Vintgar Klamm kommen sind wir mit dem Auto zum P+R gefahren und von dort mit dem Shuttle zur Klamm gebracht worden.
Auch hier kann ich nicht besser für die Natur sprechen, als sie es selbst tut:
An manchen Tagen kann man hier noch eine alte Dampflock auf den Schienen erwischen.
Auf den Fotos ist leider zu erkennen, dass das Panzerglas auf meiner Kamera einen Riss hat, weshalb die Farben nicht ganz so gut herauskommen, wie sie eigentlich waren. Also abgesehen davon, dass die Farben in der Realität noch viel schöner waren als sie eine Kamera einfangen könnten.
Nach 1 Stunde die Klamm herunter gab es ein kleines Päuschen und dann ging es wieder zurück in Richtung Haupteingang um zum Shuttle zu kommen.
Leider hat es auf dem Rückweg ziemlich zugezogen und angefangen zu tröpfeln.
Aber wie heißt es so schön- Es gibt nur schlechte Kleidung und kein schlechtes Wetter.
Der Rückweg war eine richtig schöne kleine Wanderung, die an Schafen und vielen vielen Blümchen vorbei ging. Außerdem haben wir das slowenische Pendant zum El Cap gefunden.
Die gesamte Wanderung hat inklusive Klamm cirka 2 Stunden gedauert und war ein außerordentlich schönes Erlebnis. Anschließend bin ich im See und bei Regen noch eine Runde im wundervoll kühlen und blauen See Bled schwimmen gegangen und habe es (Achtung Wortwitz!) in vollen Zügen genossen!
Danach sind wir auf den Campingplatz gefahren und haben leckere Wraps gekocht. Mir ist hier auf jeden Fall klar geworden, dass ich mir für meine Zukunft eine Außenküche wünsche. Wo auch immer diese mit meiner Hängematte und meiner Außendusche stehen mag, aber das sind meine Ziele wenn / falls ich jemals ein Heim für längere Zeit haben sollte.
Abends hat es richtig heftig angefangen zu regnen und zu gewittern. Im Zelt ist das Gefühl dem Wetter ausgesetzt zu sein nicht ganz so schön, wie das Spektakel aus dem Fenster zu sehen.
Da das nun die dritte Nacht in Folge war, in der es geregnet hat und die nächsten beiden Tagen keine Verbesserung des Wetters in Aussicht stand, haben wir uns am nächsten Morgen dazu entschieden unsere Zelte (im wahrsten Sinne des Wortes) abzubrechen und uns auf die Heimreise zu begeben.
Der Plan war noch vor der Abreise die Höhlen von Skocjan zu besichtigen und dann die 7 Stunden zurück nach Tirol zu fahren. Gesagt getan - um 7 Uhr morgens haben wir ein regenfreies Fenster genutzt und das Zelt abgebaut und das Auto reisefertig gemacht. Nass war trotzdem alles.
Wir sind 1 Stunde zu den Höhlen gefahren um dort festzustellen, dass alle Tickets und Touren ausgebucht waren und wir (obwohl wir das im Voraus bereits machen wollten) vergessen hatten die Tickets zu kaufen. Uuupsi. Dann halt beim nächsten mal in Slowenien.
Wir sind heil angekommen und heute habe ich die Ruhe und den erneuten Regen genutzt, um die letzten Eindrücke gesammelt an euch weiter zu geben.
Die nächsten Tage gibt es dann noch einige Updates aus Tirol und wie es bei mir weitergehen wird. Auf jeden Fall bleibt der Blog bestehen und ihr auf dem Laufenden gehalten.
In diesem Sinne:
TSCHAU KAKAO!
Eure Britta
