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Tag 19: Karijini National Park - Port Hedland

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Wir entwickeln uns in Australien noch zu Frühaufstehern. Um 6:30 Uhr sind alle wach. Spielen, Frühstücken und Zusammenpacken bestimmen unser Morgenprogramm.


Heute geht es weiter in Richtung Norden. Port Hedland ist unser Tagesziel.


Wir fahren um 10 Uhr los. Der erste Teil der Strecke ist landschaftlich sehr schön. Viele Berge und Steinhaufen, die uns an die Devils Marbles aus dem Roten Zentrum erinnern, prägen das Lanschaftsbild. Je weiter wir in Richtung Norden kommen umso flacher und heißer wird es. Es hat gleich um 5 Grad mehr als im Karijini National Park.


Ca. 20 Kilometer vor Port Hedland passiert das, was wir immer geglaubt haben, das UNS nicht passiert. Der Tank unseres Mauis ist leer. Wir stehen am Straßenrand des Highways und schauen ganz schön dumm aus der Wäsche. Auf der gesamten Strecke vom Karijini Nationalpark bis nach Port Hedland (ca. 350 km) gab es EINE Tankstelle und die war gleich am Beginn unserer Fahrt. Da hat Michi nicht an Tanken gedacht und als es im Tank dem Ende zuging, war weit und breit keine Tankstelle in Sicht. Wir haben stark gehofft, dass es sich noch ausgeht (das Glück hatten wir am Ayers Rock). Doch dem war leider nicht so. Wir haben großes Glück im Unglück. Ein Mann, der jemanden zum Flughafen bringt, hält an und versichert uns, dass er uns auf der Rückfahrt Diesel mitbringt. Wir vertreiben uns die Zeit mit Lego und Uno und schwitzen ordentlich. Und wirklich ist er nach ca. 40 Minuten wieder mit einem Kanister Diesel retour. Wir sind gerettet und zum Glück springt der Maui auch wieder ohne Problem an. Wir sind Brian, unserem Retter in der Not, sehr dankbar und möchten uns finanziell erkenntlich zeigen. Doch er weigert sich strikt auch nur einen australischen Dollar zu nehmen. Nicht mal den Kanister und die 20 l Diesel lässt er sich zahlen. Das ist anscheindend australische Hilfsbereitschaft, wie uns später am Campingplatz ein Schweizer, der seit 45 Jahren in Australien lebt, erzählt.


In South Hedland tanken wir den Maui auf und fahren zum Mäci. Wir nutzen das Free-Wifi um mit Zuhause zu face-timen. Wir hatten nun eine Woche so gut wie keinen Handy- und Internetempfang. Es gab zwischendurch zwar immer wieder kleine "Empfangsstrahlen", doch die dauerten meist nur 1-2 Minuten.


Weiter geht es zum Campingplatz nach Port Hedland. Es ist fast 18 Uhr bis wir dort ankommen. Leider hat das Office bereits um 17:30 Uhr geschlossen. Doch wir sind nicht die Einzigen, die auf längere Öffnungszeiten gehofft haben. Mit drei anderen Familien checken wir noch ein. Der Camp-Manager ist trotz anfänglicher Stinkigkeit über die vielen Late-Arrivals, hellauf begeistert von uns. Wir sind die ersten Gäste aus Österreich, die im Camp übernachten. Unsere Campnachbarn - Schweizer - assistieren uns beim Einparken. Wie im Karijini National Park, werden wir auch hier gewarnt, dass Schlangen unterwegs sind. Zum Glück haben wir noch keine gesehen.


Wir drehen noch eine kleine Runde am Campingplatz, duschen und fallen geschafft in die Betten.


30.9.2018

Übernachtung: Discovery Holiday Park / Port Hedland (1 Nacht 42 AUD, netter Platz am Meer, kleiner Pool, schöne Outdoor Camp Kitchen)

Wetter: leicht bewölkt & windig, 31 Grad

351 Tageskilometer von Gesamt 3.028 km

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