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Tag 5: Smoke Jumper fire Base, Dry Falls und Stream Boat Park

Veröffentlicht: 08.06.2018

Nach einen kurzen Besuch am See, selbstverständlich mit Angel, führt unserer Weg zu der Smoke Jumper Fire Base in der Nähe von Winthrop. Schon auf der Fahrt dorthin entdecken wir ein Feuer in der Region. Die Mitarbeiterin meint, dass es nicht im Wald sondern auf der Wiese im Tal dahinter brennt. Dort kann die Feuerwehr mit dem Auto hingelangen. Die Mitarbeiter sind sehr nett, wir erhalten eine Führung. James, unserer Guide, erklärt, dass 1939 hier die erste Smoke Jumper Fire Base der USA gegründet wurde. Ein Smoke Jumper ist ein Feuerwehrmann der bei einen Waldbrand mittels eines Fallschirmes aus einem Flugzeug springt und vor Ort die Brandbekämpfung vornimmt. Er hat kein Wasser zum Löschen bei sich, sondern Kettensäge und Axt. Damit verhindert er die Ausbreitung des Feuers. Der Guide zeigte uns seine Ausrüstung wie Zelt, Essen und Trinkwasser. Pro Flugzeug sind 2 Piloten, 2 Einweiser und 8 Jumper dabei. Die Feuerwehrleute springen in der Nähe des Feuers ab und das Flugzeug kreist nochmal und die Einweiser werfen Ausrüstungsboxen ab. Nach ihrer Arbeit, dies kann 2-3 Tage dauern, packen sie alle Sachen zusammen und tragen Sie zur nächsten Straße und die befindet sich meist mehrere Kilometer entfernt. James meint, dass ist der schweste Job von allem. Denn alles muss wieder mit und das wiegt dann über 50kg. Sehr beeindruckend, was die Jungs dort leisten. Wir kaufen noch ein T-Shirt und ein Patch für unsere Sammlung und fahren weiter.
Es geht entlang des Methow Rivers, ein Fluss der starke Strömung aufweist. Die Straße und der Fluss fechten sich wie ein Zopf und die Landschaft ist schön anzusehen. Über den Hügeln liegt ein Hauch von Toskana, doch das liegt nicht an den Zypressen, sondern am Sagebrush. Wieder sehen wir verbrannte Bäume. Nach einer Stunde Fahrt trifft der Methow River auf den Columbia River. Der Fluss ist ganz anders, viel ruhiger fließt er und ist auch 3 fach breiter als der Methow.
Zwischen Straße und Fluss sind Obstplantagen angelegt. Apfel und Kirschen dominieren das Bild. Südlicher fräst sich der Orondo Canyon auf 6 Meilen mit steter Steigung in die Hochfläche des Waterville Plateau. Oben dehnen sich Weizenfelder, die nach Dry-Farming-Methoden bestellt werden. Waterville heißt der Ort, da hier 1886 ein ergiebiger Brunnen gebohrt wurde, ansonsten ist das Plateau wasserlos. Der Weg führt gerade aus und wir gelangen zum Moses Coulee. Dieses Trockental mit seinen steilen Basaltwänden ist das Werk eiszeitlicher Fluten. Wasser fehlt weiterhin. Weiter südöstlich löst sich das Rätsel. Die Dry Falls ein mächtiger Wasserfall vergangener Zeiten. Es soll eine heftige Flutwelle mit enormer Wucht und Mächtigkeit gegeben haben, die den Grand Coulee und die Fälle formte. Ihr heutiges Halbrund ist fünf Kilometer breit und 120 Meter tief (Niagara: 50 Meter). Der Anblick ist beeindruckend. Vom Besuchercenter hat man einen tollen Blick auf die gesamte Formation. Wir essen Mittag und schauen uns die kleine Ausstellung an. Der Ranger spricht sogar Deutsch und wir freuen uns über die Abwechslung. Der Dry Falls ist mit dem Auto befahrbar. Im Tal befindet sich ein Erholungsgebiet direkt am See mit Bademöglichkeiten, Spielplatz, Campingplatz etc. Wir verbringen eine Zeit dort, Erik hält die Füße ins kalte Wasser und anschließend unternehmen wir unter Protest einen kurzen Spaziergang. Auf den Grünanlagen und in den Gesteinsbrocken leben Murmeltiere. Sie sonnen sich, wenn man ihnen aber zu nah kommt, laufen sie weg.
Gegen 17 Uhr erreichen wir den Streamboat Rock State Park. Wir suchen unseren reservierten Platz und dort steht schon jemand. Im Gespräch mit den anderen Besuchern stellen wir fest, dass ich bei der Reservierung das falsche Datum eingegeben habe. Eine Klärung heute ist nicht möglich, wir können nur eine neuen Stellplatz bezahlen. $53 in den Sand gesetzt, ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Der Park ist schön, es ist eine Insel im Grand Coulee. Der Steamboat Rock, der 200 Meter hohe Basaltfelsen am Rande der Insel sieht gewaltig aus.

Eine Besteigung ist möglich, allerdings sind 1,5 Meilen bergan in praller Sonne mit 2 Kindern nicht erstrebenswert.
Wir gehen kurz baden. Erik und David plantschen vergnügt im frischen Wasser. Mir ist es zu kalt, so erfrische ich nur meine Füße. Nach dem Abendessen fahren wir zum Grand Coulee Dam. Der Bau begann 1933 und wurde 1941 abgeschlossen. Er ist einer der längsten Betonbauten der Welt und ist 1,5 km lang und 167 Meter hoch. Er liefert jährlich für 2,3 Millionen Haushalte Strom und ist damit der wichtigste Energielieferant für die USA. Ihr fragt euch sicherlich, warum sind sie noch so spät mit den Kindern unterwegs! Jeden Abend wird eine Lasershow am Damm angeboten. Bis zum Beginn ist noch Zeit und so erkunden wir das Besucherzentrum zur Geschichte des Dammes. Dort können kleine Leiterplatten mittels Zeichnung bestückt werden. Ich fühle mich wie in der Schulzeit, alles muss richtig verbunden werden, damit das Licht leuchtet. Erik bastelt mit. David braucht eine Weile bis er einschläft, aber zu großen Show träumt er in seinem Kinderwagen. Die Show zeigt die Einflüsse auf die Natur, dass die Lachse verschwanden, da ihnen der Weg versperrt wurde und die Indianer ihre Lebensmittelgrundlage verloren. Danach erklären sie den Bau mit Vorteilen für die Region wie Arbeitsplätze und Stromversorgung. Nach 35 Minuten ist die Lasershow beendet und wir sind müde. Nun müssen wir wieder zurück zum Campingplatz. Um 23 Uhr erreichen wir ihn, beide Kinder sind eingeschlafen und wir fallen auch erschöpft ins Nest. 

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Antworten (3)

Susanne
Und wäre der Smoke Jumper als nächstes Level mit erhöhter Schwierigkeit was für Rene?

Regina
Die Geschichte mit den Smoke Jumper`s finde ich auch interessant. Haben die Behörden auch Leute abgestellt, um die Bevölkerung zu informieren? Das haben wir z. B. in Kalifornien erlebt,

Anna-Katharina
Nein für Rene ist das Nichts. Das mit dem Fallschirm springen ist nicht so seins. Keine Ahnung ob die da Leute abgestellt haben. Wollen noch mal zu den Smoke Jumpers im Yellowstonepark, die Flugzeuge waren nämlich nicht da.

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