Wer uns kennt, weiß das eine wichtige Sache noch fehlt, richtig ein Besuch bei der Feuerwehr. So statten wir der Feuerwache 7 - Waikiki einen Besuch ab. Wir werden nett empfangen und erfahren das Oahu 44 Feuerwachen hat, welche mit hauptamtlichen Kräften besetzt ist. Wir unterhalten uns eine Weile und erwerben T-Shirts.
Als Nächstes halten wir bei Leonard's Bakery. Das ist eine legendäre Bäckerei, die für ihre Malasadas weltberühmt ist. Dabei handelt es sich um traditionelle portugiesische Krapfen ohne Loch, die außen leicht knusprig, innen fluffig weich und in Zucker gewendet sind. Wir bestellen und fahren dann erstmal zum nächsten Punkt. Sie sind einfach zu heiß zum Essen vor Ort. Eigentlich wollen wir die Koko Crater Stairs laufen. Der Trail führt über eine ausgediente Eisenbahntrasse aus dem Zweiten Weltkrieg steil nach oben bis zum Gipfel des Vulkankraters. Es ist ist eine Wanderung mit 360 Höhenmetern. Auf dem Parkplatz angekommen, entscheiden wir, dass die Steigung sehr krass ist und unsere aktuelle Kondition nicht ausreicht. Also genießen wir erstmal unsere Malasadas. Die deutschen Backkünste sind sehr gut und die verschiedenen Teilchen schmecken unterschiedlich. Leider muss ich feststellen, dass die Teilchen hier alle ähnlich schmecken. fettig und süß, kaum geschmackliche Unterschiede.
Nun fahren wir weiter östlich und halten mehrmals an der Küste an. Zum Beispiel am Halona Blowhole. Das ist ein natürlicher Geysir.
Es entstand vor Jahrtausenden durch erkaltete Lavaströme, die unterirdische Röhren im Fels bildeten. Wenn die Wellen des Pazifiks mit hoher Wucht in diese Lavatunnel gepresst werden, schießt das Meerwasser durch ein Loch im Felsdach wie eine Fontäne bis zu 10 Meter hoch in die Luft. Wir beobachten dieses Schauspiel eine zeitlang und ziehen weiter.
Nun wollen wir Makapu‘u Point Lighthouse Trail wandern. In Reiseführern gilt die Wanderung als „leicht“, weil der Weg komplett asphaltiert ist. Die Realität auf den 160 Höhenmetern ist jedoch ein schweißtreibender Kraftakt.
Es gibt keinen Millimeter Schatten. Der dunkle Asphalt glüht wie eine Heizung von unten, während die Sonne unbarmherzig von oben brennt. Die Steigung ist ununterbrochen steil und geht ohne flache Erholungsphasen extrem auf die Knie und den Kreislauf.
Erst oben an den Klippen bringt der Passatwind Abkühlung und der Ausblick entschädigt für alles. Erstaunlich ist die fast wüstenartige Landschaft: Statt tropischem Dschungel wandert man hier durch trockene, goldbraune Gräser und vorbei an Kakteen. Dann laufen wir zurück, nun stetig bergab. Am Auto angekommen sind wir froh nur diese Wanderung gemacht zu haben und nicht die Koko Crater Stairs.
Die Kids wollen baden. So wählen wir den Waimānalo Beach. Zunächst genießen wir unsere mitgebrachten Bagels. Dann ziehen wir uns die Badesachen an und wollen uns erfrischen. Wir entdecken die Warntafeln glücklicherweise rechtzeitig. Es wird vor Jellyfish gewarnt - Quallen. Gerade als wir den Rettungsschwimmer um Rat fragen wollen, trägt eine junge Mutter ihr schreiendes Kind auf dem Arm. Das Kind hatte Kontakt mit so einer Qualle. Der Rettungsschwimmer warnt uns vor der Portugiesische Galeere, die derzeit insbesondere im Osten der Insel aufgrund der Strömung angespült werden. Er berichtet auch, dass ich heute die 2. bin die danach fragt. Die anderen Gäste springen ohne Nachdenken ins Wasser und kommen dann zum Rettungsschwimmer, wenn sie verletzt sind. Wir gehen hier nicht ins Wasser, sondern fahren wieder zurück nach Honolulu. Wir halten kurz am Iolani Palast für ein paar Fotos. Der Palastist die einzige königliche Residenz auf amerikanischem Staatsboden.
Das 1882 erbaute Schloss war seinerzeit so modern, dass es noch vor dem Weißen Haus mit elektrischem Licht ausgestattet war.
Heute dient der Palast als Museum, das an die glanzvolle Ära der hawaiianischen Monarchie und deren tragischen Sturz im Jahr 1893 erinnert. Leider fehlt uns die Zeit für einen Besuch. Zurück im Apartment nutzen wir die Zeit nochmal am Strand Waikiki baden zu gehen. Hier stimmt der Wind, sodass wir bedenklos platschen können.
Abends packen wir nun unsere Sachen zusammen.
Auf einen Blick
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Dauer
1 Tag
Begleitung
Mit Familie
Stimmung
FamilienfreundlichAbenteuerlich
Highlights
Besuch der Feuerwache 7 in Waikiki
Malasadas bei Leonard’s Bakery
Halona Blowhole
Makapu‘u Point Lighthouse Trail
Waimānalo Beach
Iolani Palast
Themen
StadtEssenNaturStrandKulturAbenteuer
die_labis_on_tourFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten (1)
vor 15 Tagen
Guten Abend, wieder ein interessanter Tag.
Geologisch finde ich es spannend, wenn Du die Ursachen für die Gysir - Aktivitäten erklärt. So etwas merkt man sich.
Und zu den Quallen, von einem Bekannten Förster hörte ich, dass selbst am Strand in Kuba diese giftigen Quallen zu finden sind. Und da fragt keiner, erst wenn die Haut brennt, wachen die Leute auf.
Alles richtig gemacht.
Ich bin auf die neuen Feuerwehr T Shirts gespannt.
Liebe Grüße senden OMaRE und Frank