Vannes lohnt sich
Nachdem es in den letzten Tagen lediglich für ein paar Megalithen und Dolmen gereicht hat, war gestern wieder eine Stadtbesichtigung angesagt und so schlenderten wir den Hafen...


Veröffentlicht: 13.09.2022
































Ich zitiere "Robinson jr.": Was spielen sie denn heute? - "Das Meer" - Wieder das Meer?!?!
Wir haben uns für einen anderen "Film" entschieden und sind mal wieder im Hinterland abgetaucht. Der Plan war eigentlich, heute ins Futuroscope zu gehen, aber wie das mit Plänen so ist ... die Realität kommt dazwischen und der großartige Zukunfts-Vergnügungspark hat nur noch am Wochenende geöffnet. Wir haben den heutigen Tag mit einer schönen Radtour am Thouet entlang überbrückt und so ganz überraschend das interessante Nest Thouars kennen gelernt. Die Landschaft hat mich ein wenig an MeckPom erinnert; weite Felder, ein paar Dörfer rechts und links, viele alte Häuser - traurig alt, schick alt, ehrwürdig alt, klein und alt, groß und alt. Aber es gibt natürlich auch ganz normale neue Einfamilienhäuser, gepflegte und verlodderte ... wie bei uns auch. Ihre "Wochenendgrundstücke" sehen allerdings sehr viel spartanischer aus. Da steht kein Bungalow, meist nur ein Tisch mit Stühlen, manchmal ein Grill - nicht zu vergleichen mit unseren Wochenendburgen. Dafür gibt es hier noch viele Flusskrebse, was uns an unsere Kindheit erinnert hat.
Thouars hat mich ein wenig an Neuruppin erinnert - sehr geschichtsträchtig mit wunderschönen Bauten, aber irgendwie tote Hose.
Wir stehen mal wieder auf einem städtischen Stellplatz. Wie so oft bieten die französischen Städte Wohnmobilstellplätze kostenlos an. Man ist mitten im Ort, darf sein Wasser ablassen und neu auffüllen und manchmal gibt es sogar eine Toilette (für uns wichtig). Wie sich das finanziert, ist uns schleierhaft, aber wir nutzen das Angebot gerne ab und zu.
