Puppentheater
Den ersten vollen Tag in Hanoi verbrachten wir mit einem Spaziergang durch die Stadt. Es gibt viel zu sehen und obwohl die Fahrräder von einst mittlerweile durch Motorroller und...

Veröffentlicht: 05.04.2025


























Nachdem wir die Nacht im Hotel verbracht hatten, wurden wir von Peng abgeholt – dem nettesten Reiseleiter, der uns auf einer Trekkingtour in die Dörfer Y Linh Ho, Lao Chai und Ta Van begleiten sollte. Am Anfang lief es ganz gut … aber nach und nach kamen wir in einen Bereich, der uns vor eine gewisse Herausforderung stellte.
Es gab sehr schmale Pfade mit einem sehr langen Abhang auf der einen Seite und der Pfad war sehr schlammig. Ich bin immer noch selbst überrascht, dass ich es geschafft habe. Glücklicherweise folgten uns mehrere einheimische Mungh-Frauen, die uns buchstäblich mit anpackten. Es war ziemlich peinlich zu sehen, wie leicht sie das alles geschafft haben 😳
Wir waren eine Gruppe junger Leute – und so haben wir und irgendwann auch die Gruppe sich aufgeteilt, damit die jungen Leute nicht zu sehr ausgebremst werden. Unserer Gruppe wurde ein einfacherer Weg zu unserer Privatunterkunft gezeigt. Die Gruppe traf sich erneut, um ein Privathaus zu besichtigen, und wir hatten sogar das Glück, in das Haus des Reiseleiters eingeladen zu werden.
Peng lebt mit ihrem Mann und ihrem Kind im Haus ihrer Schwiegereltern, da ihr Mann der älteste – und einzige – Sohn der Familie ist und es ihre Pflicht ist, bis zu deren Tod bei seinen Eltern zu leben. Nicht gerade ein Traum für ein junges Mädchen von 21 Jahren, das ihr Studium an der Universität fortsetzen wollte. Sie lernte Englisch, indem sie den Touristen folgte/mit ihnen – als sie Mutter mit einem Baby auf dem Rücken wurde. Daher ist sie nun in der Lage, Jobs als Fremdenführerin anzunehmen – sehr gegen den Willen ihres Schwiegervaters. Süßes und starkes Mädchen, in das wir uns total verliebt haben.
Die erste Privatunterkunft hatte uns nicht gebucht, also mussten wir nach einer Tasse Tee wieder auf die Piste. Wir haben in keinem anderen Haus als dem Paradis Garden Homestay übernachtet. Schönes Lokal mit fantastischer Aussicht, guter und freundlicher Bedienung – für die etwas Entspannteren gab es sogar eine Heizdecke.
Vor dem Abendessen wurde uns gezeigt, wie man Frühlingsrollen macht – das war sehr leicht zu lernen 😊 Und sie haben auch richtig gut geschmeckt!
Nach Essen und Bier waren wir bereit, ins Bett zu gehen – morgen wartet eine neue Wanderung.
