Sa Pa, Lao Cai
Nachdem wir die Nacht im Hotel verbracht hatten, wurden wir von Peng abgeholt – dem nettesten Reiseleiter, der uns auf einer Trekkingtour in die Dörfer Y Linh Ho, Lao Chai und...

Veröffentlicht: 05.04.2025





























Nach einer erholsamen Nacht gab es Brot, Omelett und Gemüse – schön mal was anderes als Reis. Wir hatten auch eine Tasse wirklich guten Kaffee – nichts Großes zu beanstanden.
Die heutige Trekkingtour sollte durch einen Bambuswald führen, und da das Wetter nicht weniger feucht war als gestern, empfahl der Reiseführer eine alternative Tour, bei der die Gefahr des „Ausrutschens“ geringer war. Wir haben es alle mit Bravour geschafft und da es etwas schneller war als die anderen, haben wir uns ein nettes Plätzchen mit Kaffee und Getränken gesucht. Dort haben wir uns ausgeruht :-), bevor wir die letzten zehn Minuten zu Fuß zum Treffpunkt und Mittagessen gingen, wo die anderen schon nervös geworden waren, ob wir uns verlaufen hatten 🙈
Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns von Peng und fuhren den Berg hinauf in die Stadt Sapa. Mit dem Wetter hatten wir großes Glück, denn erst nach dem Mittagessen begann es zu regnen und zu nebeln. Zum Glück mussten wir nicht die recht engen Bergstraßen bei schlechter Sicht befahren. Damit war es nun endgültig vorbei, die Aussicht weiter als ein paar Meter vom Auto entfernt zu genießen.
Wieder zu Hause in der Stadt Sapa schlenderten wir ein wenig durch die Markthalle und fanden dann ein Café, wo wir uns die Wartezeit mit ein wenig Kartenspielen vertreiben konnten. Wir hatten das Glück, ein Paar aus den USA kennenzulernen – sie war als Kind aus Vietnam geflohen und war zum ersten Mal zurückgekehrt. Sie meinte, wir sollten Durian probieren, die am stärksten riechende Frucht der Welt – und sie stinkt wirklich unbeschreiblich, schmeckt aber unglaublich gut. Sie hat uns auch Jackfrucht vorgestellt, die auch sehr gut schmeckte. Es handelt sich um die größte Baumfrucht der Welt – sie kann bis zu 60 cm groß und 18 kg schwer werden. Sie gaben uns auch Proben einer kleinen Mirabellenfrucht, deren Namen ich nicht mehr weiß. Das Paar war so nett und hilfsbereit – ohne sie hätten wir die exotischen Früchte nicht probiert, und sie haben sich gerne mit uns unterhalten.
Das Abendessen wurde auf dem Nachtmarkt im Freien eingenommen, der wie eine große Straßenküche mit vielen verschiedenen Ständen glich. Wir bekamen Tintenfische, Frösche, kleine Fleischbällchen und viele unbekannte Dinge – alles auf einem Grill zubereitet, der auf den niedrigen Plastiktischen stand. Die dazugehörigen kleinen Plastikstühle waren sehr niedrig 😂 - also wie Kinderstühle.
Nun sitzen wir auf Stühlen normaler Höhe und warten auf den Bus, der uns zurück nach Hanoi bringt.
