Sapa und zurück nach Hanoi
Nach einer erholsamen Nacht gab es Brot, Omelett und Gemüse – schön mal was anderes als Reis. Wir hatten auch eine Tasse wirklich guten Kaffee – nichts Großes zu beanstanden....

Veröffentlicht: 08.04.2025
Von Sapa nahmen wir einen Nacht-/Schlafbus nach Hanoi – eine eher gemischte Erfahrung. Es gab zwar richtig viel Platz zum Liegen in Kabinen mit Vorhängen, aber man könnte meinen, es hätte an allen vier Rädern einen Platten und die Federung wäre komplett ausgebaut 😳 Viel Schlaf bekam es nicht, und so checkten vier einigermaßen entspannte Rentner wieder im Silk Hotel in Hanoi ein.
Es dauerte eine Weile, bis die Zimmer fertig waren, daher war eine Stunde in den Wellness-Stühlen des Hotels ein guter Anfang.
Aber wir mussten wieder auf die Beine kommen und etwas zum Frühstück finden. Diesmal kam es aus einer Straßenküche. Brot, Käse und Kaffee sind immer gut.
Nach ein wenig Planung machten wir einen Spaziergang um den Hoan-Kiem-See und besuchten den Ngoe-Son-Tempel – ein hübscher kleiner Ort draußen im See am Ende der Sunbeam-Brücke.
Anscheinend beschließen alle Einwohner von Hanoi und Umgebung, sich sonntags am selben Ort zu versammeln. Darüber hinaus gab es verschiedene Rennen, Fahrradrennen und viele Motorräder/Autos mit wehenden Fahnen rund um den See. Ergänzung: Später habe ich herausgefunden, dass es drei Festtage gibt, die nationale Feiertage sind – daher so viele Menschen und gesperrte Straßen in Hanoi. Schön, auch diese Erfahrung zu machen.
Nach einer dringend benötigten Ruhepause im Hotelzimmer und dem Trinken von Kaffee/Eierkaffee waren wir frisch genug, um Hanoi bei Nacht zu erleben 😊 Wir gingen über die Eisenbahnbrücke hinaus zum Roten Fluss, an dem Hanoi einst aus Handelsgründen gebaut wurde.
Es war eine etwas längere Reise als erwartet, also mussten wir nach einem schnellen Abendessen ins Bett.
