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Kaulquappenfarm

Veröffentlicht: 17.11.2025

17.11.

Lawa sprang auf, um sich für die Schule fertig zu machen. Wir geben ihr Hausaufgaben für den Morgen, damit sie etwas vorbereitet ist, wenn wir nach Hause kommen. Heute war Englisch dran, und es macht ihr riesigen Spaß. Sie wird immer mutiger beim Sprechen und kann mittlerweile die meisten Alltagsdinge alleine erledigen. Zum Beispiel in den Laden gehen und Eis kaufen oder im Restaurant bestellen.

Mulle hatte heute einen Arbeitstag, und egal wie oft ich ihm erkläre, dass er nur einen Tag pro Woche arbeiten sollte und nicht zwei, es funktioniert einfach nicht.

Aber immerhin haben wir es noch zu unserem Morgenspaziergang geschafft.

Da ist auch noch ein älteres britisches Ehepaar, das jeden Morgen mit ihrem kleinen Wischmopp kommt. Sie sind unglaublich nett und begrüßen einen freundlich mit einem Lächeln. Man fühlt sich einfach gut aufgehoben.

Ich bin mit unseren Nachbarn nach Malee Highlands gefahren, als dort ein Padelturnier für die Eltern stattfand. Ich habe allerdings nicht mitgespielt, sondern eher die Stimmung gewahrt.

Bei dieser Hitze habe ich kaum Appetit und habe mir zwei knusprige Sandwiches mit Eiern und Kaviar zum Frühstück gemacht, aber ich habe nur eins geschafft. Zum Glück für Mulle, der sich kein Frühstück zubereiten musste. Man hat ja ständig Durst.

Ich habe Lawa heute selbst abgeholt und wir haben Eis gekauft und etwas mitgenommen, damit Papa auch probieren konnte. Danach haben wir im Pool geplanscht und Karten gespielt. Sie hatte von einer Schulfreundin einen Umschlag mit richtig schönen Armbändern bekommen, die sie selbst gemacht hatte. Jetzt führt Lawa den Wettbewerb mit den meisten Armbändern an, was anscheinend eine Auszeichnung ist.

Dann beschloss Lawa, ihre eigene Kaulquappenzucht zu haben, also haben wir sie eingerichtet. Draußen vor der Schule gibt es einen Teich, der ein idealer Brutplatz für Kaulquappen ist. Wir stellten dort einen Teich auf und legten Steine und Stöcke zum Klettern bereit, sobald die Kaulquappen Beine haben.

Mitten drin spürte ich, wie der Wind auffrischte, und sagte zu Lawa, dass es gleich regnen würde, was es dann auch ein paar Sekunden später tat. Wir wurden klatschnass, aber wir hatten trotzdem Spaß.

Kaum waren wir zu Hause im Trockenen, zuckte ein so gewaltiger Blitz ein, dass wir uns fast in die Hose gemacht hätten. Und dann fiel auf der ganzen Insel der Strom aus.

Lawa hatte panische Angst, also setzten wir uns mit Stirnlampen und Taschenlampen auf mein Bett und zogen die Jalousien zu, um Karten zu spielen. Wie immer war es nur vorübergehend, die Gefahr war also bald vorbei, aber der Strom war immer noch weg. Ich hörte jedoch, dass der Transformator des Hotels wieder lief, also gingen wir, nachdem Mulle „zu Mittag gegessen“ hatte, ins Hotelrestaurant. Es war eines der wenigen Restaurants mit Strom, ansonsten herrschte stockfinstere Dunkelheit.

Kurz bevor wir fertig waren, war mindestens die Hälfte der Insel beleuchtet, unsere Hälfte, und Mulle konnte nach Hause fahren, um ein Meeting abzuhalten.

Lawa und ich saßen da, und dann wurde es wieder stockdunkel, nur um wenige Sekunden später die gesamte Insel zu erleuchten.

Wir machten einen Spaziergang am Strand und entdeckten eine Lichtshow, die gerade beginnen sollte, und sahen sie uns an.

Zuhause angekommen, wurde noch etwas Karten gespielt, aber es war ziemlich langweilig, weil Lawa ständig gewann 😉

Als Papa mit der Arbeit fertig war und Lawa eingeschlafen war, tranken wir zum Abschluss des Abends noch ein Chang auf der Terrasse.

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