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Wasserschwein

Veröffentlicht: 07.01.2026

6/1

Ich wachte erholt auf und ging hinunter in den riesigen Frühstücksraum. Ich hatte gar keine Zeit, mir alles anzusehen. Es gab eine ganze Abteilung mit Sushi, die Lawa durchstöberte.

Lawa und ich gingen vorher ins Zimmer, um uns in Badekleidung umzuziehen. Mulle wollte einfach nicht vom Frühstück weg, bevor er nicht alles ausprobiert hatte.

Wir gingen zum Pool, um zu schwimmen. Das Wasser war eiskalt, aber wir mussten einfach. Dann kam Mulle und hüpfte mit uns herum, was ich nie für möglich gehalten hätte. Wenigstens haben wir noch die obligatorischen Fotos gemacht, bevor wir aus dem Wasser sprangen.

Anschließend fuhren wir mit der Skytrain zu unserem nächsten Ziel, der Überraschung für Lawa. Sie hatte uns schon die ganze Zeit darum gebeten, aber wir hatten ihr gesagt, dass wir dafür keine Zeit hätten.

Sie war überglücklich. Wir hatten im Capybara Café reserviert. Dort kann man diese unglaublich süßen Tiere streicheln, während sie herumlaufen und entspannen. Sie haben ein Becken, in dem sie gerne schwimmen, und freuen sich natürlich, wenn die Kinder sie mit Heu füttern. Ich mag sie genauso gern, schon seit ich sie vor vielen Jahren in Kolmården gesehen habe.

Es gab auch Erdmännchen, die normalerweise wahrscheinlich zusammen mit dem Wasserschwein unterwegs sind, aber sie hatten Babys, vielleicht sind sie deshalb getrennt gegangen.

Von dort aus fuhren wir mit Grab (Bolt) zum Icon Siam, einem riesigen Einkaufszentrum, in das man kaum reinkommt. Wir hatten eigentlich nur ein Ziel: Popmart! Und natürlich haben wir uns noch einen Labubu mitgenommen.

Dann sprangen wir in ein Tuk-Tuk, nachdem ich den Preis von 500 auf 450 heruntergehandelt hatte. Hauptsächlich, weil ich so gerne feilsche. Als wir ankamen, gab ich ihm natürlich einen 500-Rupien-Schein, und er lachte herzlich über meinen kleinen Scherz. Er meinte, er fahre so gut, dass es das wert sei. Er rief mehrmals fröhlich „Wai!“. Auch Lawa hatte ihren Spaß an dieser Art von Tuk-Tuk.

Wir sind nach Wat Pho gefahren, um den liegenden Buddha zu sehen, aber natürlich hatten wir unsere saubere Kleidung vergessen, also mussten wir ihn uns von außen ansehen.

Wir schlenderten Richtung Chinatown, landeten aber in einigen verdächtigen Gassen und nahmen deshalb eine andere Route, die uns unter anderem durch den Blumenmarkt führte. Schließlich waren wir völlig erschöpft und stiegen wieder in ein Grab.

Der Markt öffnet anscheinend sowieso erst um 18 Uhr. Wir sind aber trotzdem durch einige chinesische Viertel gekommen.

Wir gerieten in einen solchen Stau, dass wir tatsächlich aus dem Auto gesprungen sind und die letzten 20 Minuten zu Fuß gegangen sind.

Zuhause gingen wir zum Pool auf dem Dach, und ein Familienmitglied schwamm darin, obwohl das Wasser mit maximal 20 Grad fast eiskalt war. (Ich.) Im 37. Stock weht so ein starker Wind, dass es dort nie richtig warm wird.

Wir fuhren mit dem Aufzug hinunter zum Pool im 22. Stock und sprangen alle hinein.

Das Hotel ist ein beliebter Treffpunkt für Influencer, denn die Infinity-Pools bieten tolle Fotomotive. Vier Influencer fotografierten sich dort 20 Minuten lang ununterbrochen, während die Sonne unterging. Wir hatten es uns zur Aufgabe gemacht, die Fotos zu ruinieren, indem wir uns an den coolsten Stellen im Pool aufhielten.

Wir haben uns mit dem Kellner über dieses Phänomen köstlich amüsiert.

Lawa nahm ein langes Bad und wir tranken ein paar leckere Getränke.

Nach einer Dusche und einer erholsamen Nacht hatte ich ein koreanisches Barbecue-Restaurant mit 4,9 von 5 Sternen bei fast 6.000 Bewertungen gefunden. Klar, dass wir es ausprobieren mussten! Es gab Wagyu-Fleisch mit vielen leckeren Beilagen und natürlich koreanischem Bier. Ein wahrer Genuss, wie wir alle fanden.

Ich entdeckte außerdem gleich nebenan einen kleinen Platz mit vielen Restaurants, auf dem nur Thailänder und keine Touristen zu finden waren. Das verheißt immer Gutes!

Wir gingen satt und zufrieden an diesem schönen Abend nach Hause und genossen all die störenden Geräusche, die in der Großstadt vorkommen!

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