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Stone Town - auf Sansibar

Veröffentlicht: 23.06.2025

Fähre
Dar es Salaam → Sansibar
Tansania
Sehenswert
Stone Town
Stone Town, Tansania
Attraktion
Freddie Mercury Museum
Stone Town, Tansania
Essen
Streetfoodmarkt in Hafennähe
$ · Abendessen

Von Dar es Salaam, der größten Stadt Tansanias, setzen wir mit der Fähre über nach Sansibar. Nach 1,5 Stunden legen wir schon am Ufer des tansanischen Teilstaates an!

Übrigens besteht Sansibar aus einer ganzen Inselgruppe! Neben den zwei Hauptinseln Unguja (wird oft einfach Sansibar genannt) und Pemba gibt es noch mehrere kleine Inseln.

Wir sind total begeistert: In der Hauptstadt Stone Town gibt es unglaublich viel zu sehen 🤩 Es lassen sich viele verschiedene kulturelle Einflüsse finden und jede Menge Geschichte.

Stone Town hat eine ganz besondere Atmosphäre. Wir schlendern durch die engen Gassen der Altstadt und bewundern die historischen Gebäude.

 

Die Menschen sind sehr freundlich und begrüßen uns ausgiebig in Swahili: „Jambo“ (Hallo), „Karibu“ (Willkommen) und „Hakuna Matata“ (Kein Problem) sind hier Standard.

Sansibar und auch Stone Town sind streng muslimisch geprägt.

In der Altstadt stehen Moscheen überall. Der Ruf des Muezzins klingt immer wieder durch die Häuserschluchten.

Daneben finden wir auch vereinzelt Kirchen, denn abgesehen von einer großen islamischen Mehrheit gibt es auch noch einen christlichen Teil der Bevölkerung. Hier herrscht friedliche Koexistenz.

 


Besonders spannend sind die kunstvoll gestalteten Holztüren.

Es gibt arabische und indische Elemente und auch Merkmale der Swahili-Kultur. Die symbolischen Darstellungen verweisen auf die ursprünglichen Hausbesitzer (Ketten am Rand stehen bspw. für Sklavenbesitzer, Blumen für die Anzahl an Ehefrauen).

         

In der Zeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war Sansibar ein sehr wichtiges Drehkreuz für den Handel mit Gewürzen und auch Elfenbein. Zudem befand sich in Stone Town der größte Sklavenmarkt Ostafrikas. Während dieser Zeit war Sansibar auch Teil des Sultanats von Oman.

Unzählige Menschen wurden vom afrikanischen Festland, zum Teil auch aus weit entfernten Regionen wie dem Kongo, gefangen genommen und auf fürchterlichen Gewaltmärschen mit Karawanen bis an die Ostküste und nach Sansibar gebracht. Viele starben auf dem Weg.

Etliche Völker und gerade die Araber auf Sansibar profitierten stark vom Sklavenhandel. Sklavenhändler wie Tippu-Tip wurden dadurch sehr reich (Sein Spitzname versprachlicht den Laut, den seine Gewehre verursachten)…

Auf Druck der Briten wurde der Sklavenhandel 1873 verboten, lief aber dennoch lange weiter. Erst 1897 setzte der Sultan gemeinsam mit den Briten das Verbot durch. Doch es war ein langer Prozess, bis sich für alle ehemaligen Sklaven die Lebensverhältnisse tatsächlich besserten.


An einem anderen Tag besuchen wir in der Innenstadt außerdem das Wohnhaus des wohl berühmtesten Sohnes von Stone Town: Freddie Mercury! Heute befindet sich hier ein liebevoll eingerichtetes Museum. 

Freddie wurde am 05.09.1946 als Farrokh Bulsara auf der Insel geboren. Ursprünglich wanderten seine Eltern aus Indien ein. Die Familie zog dann im Jahre 1963 um nach England.


Zum Abend essen wir auf dem Streetfoodmarkt in Hafennähe. Grillspezialitäten sind hier absoluter Schwerpunkt.

Wir probieren die vegetarische Variante einer lokalen Spezialität: Sansibar Mix oder auch Urojo-Suppe enthält u.a. Kartoffeln, Mango und spezielle Gewürze. 😋


Nach einigen Tagen in Stone Town wollen wir als Nächstes noch die Strände im Norden der Insel erkunden.

Auf einen Blick

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Begleitung
Mit Freunden
Kulturell
  • Fähre von Dar es Salaam nach Sansibar
  • Stone Town mit historischen Gebäuden und engen Gassen
  • Freddie Mercury Museum
  • Streetfoodmarkt in Hafennähe
  • Sansibar Mix / Urojo-Suppe
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