Wandern mit Bergzebras
Von der Namibwüste aus fahren wir weiter zum Mountain Zebra Nationalpark. Allein der Name hört sich schon fantastisch an, und wir haben gehört, dass dort wunderbare Wanderungen...


Veröffentlicht: 28.04.2025































Der Etosha Nationalpark mit seiner riesigen Salztonpfanne ist einzigartig! Das Gebiet erstreckt sich im Norden Namibias von West nach Ost. „Etosha“ bedeutet soviel wie großer weißer Ort. Alleine das salzige Tonbecken ist 130 km mal 50 km groß.
Während der Trockenzeit versammeln sich die Tiere um die Tonpfanne, da sie dort noch Wasser finden - dabei nehmen sie auch wichtige Salze auf. Wir sind in der Regenzeit hier, also in der Nebensaison. Dies hat aber auch Vorteile: Neben weniger Besuchern ist der Park unglaublich grün - alles blüht.
Wir fahren von Osten am Zugang "Namutoni" mit unserem Mietwagen in den Nationalpark. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist früh am Morgen. Am ersten Tag verlassen wir unsere Unterkunft schon um 6 Uhr. An drei Tagen wollen wir den Park erkunden und möglichst viele verschiedene Tiere sehen. Im Park sind gute Schotterstraßen angelegt, es gibt verschiedene Routen und sehr viele Wasserlöcher. Wir sind total begeistert, dass wir direkt verschiedenste Tiere sehen! Aussteigen ist leider nur in speziell gesicherten Bereichen möglich…
Wegen der extremen Regenfälle gleicht die Salztonpfanne einem sehr weitläufigen See - eine absolute Seltenheit!
Hier ein Oryx im saftigen Ufergras…
Zwar ist es schwieriger, Tiere zu entdecken, da das hohe Gras ein gutes Versteck bietet und die Tiere sich nicht so sehr an den vielen Wasserlöchern sammeln. Dafür sind die Tiere aber überall verteilt im Park zu sehen, wie der Schwarznasen-Impala.
Wenn wir uns langsam mit dem Auto nähren, bleiben sie meist neugierig stehen und wir kommen ihnen ziemlich nahe!
Herden von Springböcken und Steppenzebras sehen wir des Öfteren in den weiten grünen Ebenen!
Erstaunlicherweise beobachten wir auch sehr viele Giraffen. Sie laufen zwischen den Büschen umher und weiden stetig die Blätter der Baumkronen ab. Wir finden diese riesigen Tiere maximal faszinierend!
Vereinzelt bekommen wir auch noch andere Tiere zu Gesicht als wir weiter Richtung Westen fahren: z.B. Warzenschweine, Gnus und jede Menge Strauße!
Am letzten Morgen haben wir noch einen absoluten Volltreffer! In einer Wiese bewegt sich etwas, nach kurzem Warten erheben sich tatsächlich zwei Löwen und laufen gemächlich am Straßenrand entlang.😃
Außerdem entdecken wir zahlreiche Vögel! Besonders groß und auch wunderlich: die Riesentrappe und der Marabu
Bei der Ausfahrt aus dem Nationalpark läuft vor uns sogar noch ein Elefant über die Straße und verschwindet ruhig im Unterholz. Wir hätten nicht gedacht, dass wir trotz Regenzeit und hohem Gras so viele Tiere sehen würden! Der Besuch von Etosha hat sich sowas von gelohnt 👌
Geparden, Leoparden und vor allem Nashörner 😆 haben sich wohl zu gut versteckt vor uns…
Als Nächstes reisen wir weiter ins Damaraland - eine Region im Westen.
