Timaru - Oamaru - Moeraki - Dunedin - Otago Peninsula - Oamaru
An der Küste entlang sind wir nach Süden und durch die Orte Timaru, Oamaru und Moeraki gefahren, an deren Stränden man am frühen Morgen und späten Abend Zwerpinguine und/oder...


Veröffentlicht: 15.01.2025














Übernachtet haben wir auf einem riesigen Freedom Campingplatz am Lake Pūkaki. Wir waren relativ zeitig dort, konnten uns einen Platz mit super Aussicht auf den See sichern (und die Berge, wären sie nicht in den Wolken versteckt gewesen), haben gelesen und einen Spaziergang gemacht. Eigentlich wollte Markus dort angeln, aber alle Geschäfte, vor allem die, in denen man Angelzubehör bekommen hätte, waren schon geschlossen.
Am nächsten Tag wollten wir eine Wanderung am Mount Cook auf der Ball Hut Road machen. Da wir unsicher mit dem Wetter waren, haben wir uns vorher im DOC-Center erkundigt und dabei auch erfahren, dass es an einer Stelle einen Landrutsch gab, den man aber anscheinend einfach umgehen kann. Also sind wir losgewandert und als wir nach einer guten Stunde von einem Aussichtspunkt auf den Tasman Lake und den Gletscher geschaut haben, fing es zum ersten Mal an leicht zu nieseln.
Wir sind trotzdem weitergewandert und kamen bald zu der Stelle mit dem Landrutsch. Es gab tatsächlich einen Weg, der teilweise auch mit Seilen versehen war, an denen man sich festhalten konnte. Unter "einfach umgehen" hatte ich mir aber etwas anderes vorgestellt..
Nach weiteren 2 Stunden Wanderung waren wir zwar auch 3km weiter, aber mittlerweile auch ziemlich nass und wir kamen nur echt langsam voran, weil wir immer wieder über Geröllfelder laufen mussten. Bis zu unserem Ziel waren es noch weitere 2km, dort hätten wir aber laut Navi zeitlich gesehen bereits sein sollen. Schweren Herzens haben wir die Wanderung deshalb abgebrochen und sind umgekehrt.
Als wir endlich wieder beim Auto waren, waren wir nicht nur nass, sondern auch noch ziemlich durchgefroren. Deshalb haben wir uns in den folgenden zwei Stunden erstmal wieder aufgewärmt, bevor wir nach Lake Tekapo gefahren sind. Dort hatten wir für den Abend eine Star-Gazing-Tour gebucht, passenderweise war nämlich Neumond. Die nächste Challenge war also zumindest die Schuhe von Markus wieder trocken zu bekommen. Während ich nämlich noch trockene Wechselschuhe hatte, hatte Markus nur noch Flip-Flops im Angebot. Dank der Klopapiertaktik und Autoheizung waren Markus Schuhe wieder fast komplett trocken, als wir uns kurz nach 23 Uhr für das Star Gazing fertig gemacht haben. Nur ist das Star Gazing aufgrund der Bewölkung leider ebenfalls ausgefallen.
Am nächsten Morgen haben wir in Lake Tekapo gefrühstückt, das obligatorische Bild mit der Church of the Good Shepherd und dem Aoraki/Mount Cook im Hintergrund gemacht (bei uns sind die Berge in den Wolken) und dann ging es ab Richtung gutes Wetter.
