Palmerston North - Castlepoint
In der Studierendenstadt Palmerston North habe ich mir das Te Manawa Museum angesehen. Besonders interessant fand ich die Ausstellung über unser Sonnensystem, vor allem weil...


Veröffentlicht: 09.12.2024


























Auf dem Classic New Zealand Wine Trail und damit durch die kleinen Weinstädtchen Masterton, Carterton, Greytown und Martinborough ging es für mich weiter Richtung Südküste mit dem Ziel Cape Palliser, dem südlichsten Punkt der Nordinsel. Leider habe ich auf der Fahrt keinen einzigen Weinstock gesehen, obwohl Martinborough einige der besten Rotweine Neuseelands produziert. Das behauptet zumindest der Reiseführer.
Auf der Fahrt zum Kap schlängelt sich die Straße von Martinborough aus 13km lang durch die Küstenhügel, bevor sie nahe den Putangirua Pinnacles auf die Küste stößt. Und da die Sonne so schön gestrahlt hat, hat das Meer eine türkisfarbene Note bekommen, während über den Felsen in der Ferne ein leichter Nebel hing. Das sah einfach traumhaft aus.
Auf einer kleinen Wanderung habe ich die Putangirua Pinnacles besucht und mich die ganze Zeit gefragt, was "Pinnacles" eigentlich bedeutet. Vor Wellington gibt es nämlich einen Felsen im Meer, der "The Pinnacles" heißt und auf der Coromandel-Halbinsel einen "Pinnacles Walk", beides habe ich aber nicht besucht. Als ich angekommen bin, habe ich eine Wand voller kleiner Türmchen gesehen und das ist genau die Übersetzung. Wieder was gelernt.
Am Cape Palliser bin ich die 252 Stufen zum Leuchtturm hochgestiegen und mich gleich, nachdem ich oben war, gefragt, ob das eine gute Idee war. Es war so unglaublich windig, dass ich echt Angst hatte, dass mein Handy weggeweht wird - oder gar ich. Und es gab keinen Punkt, an dem der Leuchtturm Windschatten gegeben hat. Die Aussicht war aber trotzdem schön, genauso wie der Sonnenuntergang etwas später.
Cape Palliser ist für sein legendär wechselhaftes Wetter berühmt und so folgten auf einen sonnigen Tag eine stürmische Nacht und ein wolkenverhangener neuer Tag. Die Pelzrobben hat dieses Wetter natürlich nicht gestört und so konnte ich am nächsten Morgen einige Robben beobachten, die gebadet, gerauft oder sich gesonnt haben.
