Classic New Zealand Wine Trail - Putangirua Pinnacles - Cape Palliser
Auf dem Classic New Zealand Wine Trail und damit durch die kleinen Weinstädtchen Masterton, Carterton, Greytown und Martinborough ging es für mich weiter Richtung Südküste mit...


Veröffentlicht: 11.12.2024





























In Wellington selbst war ich dieses Mal am Mount Victoria Lookout, der mit 196m Höhe offenbar einer der schönsten Aussichtspunkte Wellingtons ist. Ich hatte eine schöne Sicht auf die Stadt, die Hafenbucht und die Docks und kann zumindest sagen, dass die Aussicht vom Mount Victoria Lookout schöner war, als die Aussicht von der Windturbine bei meinem letzten Besuch. Als ich bei der Windturbine war, war es aber auch bewölkt.
Nach dem Sonnenuntergang habe ich am Star Gazing vom Observatorium im Botanischen Garten teilgenommen. Cool war, dass das Star Gazing kostenlos veranstaltet wird, um interessierte Personen anzulocken. Nicht so cool war, dass so viele Bäume im Weg waren, dass wir nur Saturn durch das Teleskop sehen konnten. Dafür konnte man Saturn mit seinen Ringen und einigen seiner Monde sehen, das war wirklich beeindruckend!
Auf einem Spaziergang entlang der Oriental Parade Richtung Innenstadt konnte ich die Aussicht auf die Evans und die Oriental Bay genießen. Offenbar ist die Oriental Parade eine beliebte Joggingstrecke, denn immer wieder waren mit Kreide Sprüche wie "Looking good running" oder "Perfect morning to test out your running legs" oder "Save your energy for the turn around" auf den Boden geschrieben. Außerdem gibt es dort einen Strand, der 2003 mit Sand von der anderen Seite der Cook Strait angelegt wurde.
In der Innenstadt angekommen habe ich auf dem Sonntagsmarkt gefrühstückt. Dort gibt es verschiedene Anhänger, in denen man über Kaffee, Gebäck, Fish and Chips sowie Wraps bis Döner alles bekommt. Der Obst- und Gemüseverkauf ist so gestaltet, dass mehrere Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Waren jeweils so angeordnet haben, dass es pro Stand einen Gang gibt, durch den man an allen Waren vorbeigeschleust wird und am Ende an der Kasse steht. Dazu gibt es Live-Musik. Und als ich eine Gruppe weihnachtlich verkleideter Personen habe Weihnachtslieder spielen hören, ist mir endlich mal aufgefallen, dass bereits der erste Advent ist.
Den restlichen Tag habe ich im Te Papa: Museum of New Zealand verbracht. Am interessantesten fand ich die Ausstellung über die Flora und Fauna sowie Erdbeben und Vulkane. Unter anderem kann man dort eine Stimulation eines Erdbebens in einem Haus miterleben und den Ausbruch des Mount Ruapehu verfolgen. Es gibt auch Ausstellungen über Maori, die ersten Siedler sowie Flüchtlinge, die nach Neuseeland gekommen sind. Aber wenn man sich wirklich alles genau ansehen möchte, bräuchte man - wie so oft - mehrere Tage.
Da ich bereits vor meiner Ankunft in Neuseeland für den nächsten Tag die Fähre auf die Südinsel gebucht hatte, war mit dem Besuch des Te Papa Museums die Erkundung der Nordinsel abgeschlossen. Zumindest erstmal, Fortsetzung folgt...
