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Charleston - Punakaiki - Greymouth - Arthur's Pass

Veröffentlicht: 21.12.2024

Mein nächst größeres Ziel von Westport aus war Punakaiki. Unterwegs habe ich aber in Charleston eine kleine Runde an der Constant Bay gedreht und hatte am Irimahuwhero Viewpoint eine tolle Aussicht auf die Buchten. Zumindest bis der Kiwi-Experience-Bus angekommen ist und eine Busladung Menschen ausgespuckt hat. Da habe ich dann das Weite gesucht.


Punakaiki ist berüht für seine sogenannten Pancake Rocks: Felsformationen, die eben wie ein Stapel Pfannkuchen aussehen. Besonders beeindruckend soll es bei Flut sein und stürmt, denn dann spritzt das Wasser durch die vielen Löcher in den Felsen. Zwar bin ich extra während der Flut nach Punakaiki gefahren, das Wetter konnte ich aber nicht beeinflussen, bei mir war Sonnenschein (das finde ich normalerweise immer besser als Regen und Sturm, aber dieses Mal war es ungünstig).


Letzter Stopp des Tages war Greymouth, wo ich den im Reiseführer angepriesenen Point Elisabeth Walkway gemacht habe, den ich ziemlich enttäuschend fand. Man läuft nämlich die ganze Zeit im Dickicht und am Ziel, dem Point Elisabeth, gibt es nichtmal eine besonders beeindruckende Aussicht. Aber vielleicht bin ich da mittlerweile auch einfach zu verwöhnt...


In der Nacht habe ich gemerkt, dass ich einfach einen Tag zu früh dran war, es hat nämlich die ganze Nacht durchgeregnet. Ich hatte sogar kurz mit dem Gedanken gespielt nochmal nach Punakaiki zurückzufahren, mich dann aber dazu entschieden, wie geplant über den Arthur's Pass nach Christchurch zu fahren.


Während meiner Mittagspause am Lake Brunner habe ich Mr. T. kennen gelernt, der ursprünglich aus Sri Lanka kommt, seit vielen Jahren in Australien lebt und gerade 17 Tage Urlaub in Neuseeland verbringt. Er stammt wohl aus einer sehr armen Familie, hat es aber geschafft im Ausland (erst Australien, dann England) zu studieren - ursprünglich mit dem Ziel währenddessen reisen zu können. Mittlerweile hat er einen guten Job - unglaublich, was man erreichen kann, wenn der nötige Druck da ist.


Den Ausblick auf das Viadukt auf dem Weg zum Arthur's Pass fand ich ziemlich spektakulär! Die Aussichtspunkte am Ende der Wanderungen Devils Punchbowl Falls und Bridal Veil Falls auf dem Arthur's Pass waren ok. Bei schönerem Wetter, wenn man drumherum noch die schneebedeckten Berge gesehen hätte, wäre es wahrscheinlich cooler gewesen.


Die kleine Wanderung durch die riesigen Steinbrocken am Castle Hill fand ich toll und das, obwohl ich dort eher zufällig angehalten habe. Während der Fahrt bin ich nämlich so müde geworden, dass ich eine kleine Pause machen musste. Und von dort war es nach der Pause auch nur noch eine Stunde Fahrt, bis ich in Christchurch war und Rainer mich wieder ganz nett bei sich aufgenommen hat.

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