Daniel trifft Nowitzki on the Road to Vegas
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26/03/17 vom Capitol zum Riverwalk

Veröffentlicht: 28.03.2017

Sonntag heisst für uns nicht ausruhen, sondern Action. Am frühen Morgen haben wir uns entschieden dass wir uns für ein paar Stunden. Wir wollten gern unbedingt noch nach Austin rein und das Capitol anschauen. Ute und Robert dagegen wollten auf direktem Weg San Antonio ansteuern. Gesagt getan. 

Austin am frühen Sonntag ist verkehrstechnisch sehr entspannt. Wir konnten sehr bequem von Süden wieder in die City hineinfahren und hatten das Privileg auf einen Behindertenpatkplatz direkt am Capitol zu finden. Perfekt. Wir sind dann gleich rein, weil wir dem zu erwartenden großen Ansturm vorweggreifen wollten. Das klappte auch sehr gut, auf einer Seite war alles für Rolli optimiert. Safety Check mit finster drein schauenden Officern, kein Problem. Dann waren wir schon drin. Der Sitz des texanischen Parlaments ist nahezu vollständig für die Öffentlichkeit zugänglich. In der Mitte unter der Kuppel ist ein riesengroßes Texas Stern Logo.. Mutti hatte sich den ganzen Urlaub schon auf dieses Foto gefreut. 


Heute hatten wir jedoch das Glück, dass für eine Stunde ein Orchester ein Ständchen gab, die genau auf diesem Stern saßen, naja halb so wild. Wir sind bis in alle vier Etagen gegangen und haben alles erkundet. Wir waren im Repräsentantenhaus, das sehr historisch daherkommt. Mit Ledersesseln auf denen das Texas Wappen war, und allen Abgeordneten der letzten Jahre an Tafeln an der Wand... danach haben wir noch den unterirdischen neuen Teil besichtigt, modern aber fügt sich perfekt an den historischen Teil an. Grandios... Rund um das Gebäude wie so oft in Amerika ne tolle Parkanlage mit jeder Menge Skulpturen. 

Ein Tip noch für alle die Austin besuchen,  fahrt unbedingt weitläufig von Süden über die Congress Avenue auf das Capitol Gebäude, denn vorab findet ihr überall Bars und Kneipen mit live Musik und habt spätestens ab der Brücke einen fantastischen Blick auf das Capitol! 


Es war am frühen Nachmittag und wir machten aus auf den Weg nach San Antonio der Heimat der Spurs und eine der schönsten Städte der USA, später am Abend können wir das bestätigen. Der erste Eindruck ist schon etwas anders, es gibt keine große Skyline, hervor sticht der Tower of the Americas der zur Weltausstellung gebaut wurde. Die Innenstadt ist für amerikanische Verhältnisse sehr eng, ohne Hochhäuser aber mit vielen kleinen und auch modernen Häusern, dazu aber auch alte Gebäude mit kleinen Geschäften. 

Der Knaller ist natürlich der Riverwalk, in einem Rund durch die Stadt erstreckt sich ein Fluss der links und rechts mit Wegen und Brücken ausgeschmückt wurde. Über 70 Bars und Restaurants sind dort zu finden und es ist wunderschön. Auf dem Rio San Antonio kann man auch Boot fahren, aber das haben wir uns nicht gegönnt. An der San Fernando Cathedral soll allabendlich eine Lasershow stattfinden, bei der der die gesamte Kirchenfassade als Leinwand genutzt wird. Heute leider nicht, denn unmitttelbar davor fand der lokale Ausscheid für America Ninja Warrior 2017 mit viel TamTam statt. Wir kamen kaum ran, aber die Menge war begeistert. Zwischendurch waren wir noch beim The Alamo, da wo Texas Unabhängighrigkeit von Mexiko seinen Ursprung fand. Super interessant für Historic Fans. Sogar 2 Deutsche haben vor 180 Jahren die Festung und damit die Freiheit der Texaner verteidigt und dafür ihr Leben gelassen, das 27 Dollar Foto allerdings,  dass uns dort angeboten wurde von uns zu kaufen, darauf haben wir gern verzichtet. 

Alles in allem hat uns San Antonio sehr gut gefallen, es war bis in den Abend herrlich warm und wir sind dann wieder auf einem Walmart am Stadtausgang eingekehrt. Morgen geht es Richtung mexikanischer Grenze.   Achso, da fällt mir noch was ein. 

Das Texas wie wir es bis heute erlebt haben hat uns überrascht. Überall begegnet uns saftiges Grün in allen Facetten. Offenbar ist diese Jahreszeit perfekt für einen Besuch, es ist wunderbar warm, aber auszuhalten. Ich kann mir gut vorstellen, dass im Hochsommer hier alles ziemlich verbrannt sein wird... und außerdem, wir waren in Dallas, in Austin und in San Antonio und wir haben noch niemanden offen mit Waffen rumlaufen sehen. Ausgenommen natürlich Polizisten, aber das rundet mein nach wie vor sehr positives Bild der USA weiterhin ab..


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