Nordfrankreich 2020
Nordfrankreich 2020
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Bienvenue en France

Veröffentlicht: 10.08.2020

Die Nacht war für uns alle einigermaßen ok. Die Hitze war gut auszuhalten, weil wir vorher noch alle Dachfenster zum Lüften aufgestellt hatten, aber wenn sich einer dreht…ihr kennt das. Trotzdem hat es uns nichts ausgemacht, dass der Wecker auch am zweiten Reisetag frühmorgens geklingelt hat, denn wir hatten ja wieder große Pläne. Außerdem war der Brötchenwagen für den Zeitraum 8:15 Uhr bis 8:45 Uhr angekündigt. Natürlich waren wir mit die ersten, bevor es nüscht mehr gibt… Ein ausgiebiges Frühstück, bevor wir alles ordnungsgemäß verstaut hatten, eine letzte Kontrollrunde ob alles verschlossen und gesichert ist… und so konnten wir planmäßig 10 Uhr vom Platz fahren.

Herbert brauchte nur läppische 10 Minuten, bis er uns nach Belgien chauffiert hatte. Auffallend war, dass die Autobahn durch Belgien große Strecken kerzengeradeaus verliefen. Bei entspannten 100km/h brauchten wir nur ungefähr 2 Stunden und schwupp die wupp waren wir in französischen Gefilden.

Einige Zeit machten wir uns dann Sorgen, dass es Herbert nicht ganz so gut ging, weil die belgischen und französischen Autofahrer uns durch langes rechts-Blinken scheinbar Zeichen gaben, dass was nicht stimmt. Einmal hielten wir deshalb auch an und kontrollierten ihn von unten bis oben, konnten aber nichts finden. Nach einer Weile waren wir uns aber sicher, dass die anderen einfach zu blöd sind, ihre Blinker auszumachen. Die fahren eh teilweise wie die Bekloppten! Naja, alles gut, andere Länder – andere Fahrgewohnheiten (oder Macken).

Die ganze Strecke bis zum Zielort Le Tréport – ein Hafenort am Ärmelkanal – betrug heute 417km. Wir haben einen guten Stellplatz ganz in der Nähe der City erstanden und sogleich für 2 Nächte gebucht. Nach über 1000km in den vergangenen beiden Tagen wollen wir uns morgen mal etwas Sightseeing gönnen.

Kurzentschlossen haben wir nach dem Einrichten des Quartiers noch einen kurzen Spaziergang gemacht, vorbei an einigen Bars, Shops und viiieeeelen französischen Touristen. Abstand wird hier eigentlich gänzlich ignoriert, man könnte denken, alles sei normal und Corona ist weit weg. Nur ein paar wenige Maskenträger sieht man noch.

Ich habe also mit meinem Handy ein paar schöne Highlights eingefangen (Leuchtturm, Aufzug in den Felsen, der die obere Stadt mit der unteren verbindet, eine große Kirche auf den Klippen, eine beeindruckende Fischverkaufshalle usw.) Aber das alles genauer anzuschauen ist unser Plan für morgen, dann nehmen wir auch die Kamera mit und machen ein paar ordentliche Bilder 😉

Als Tagesabschluss gab es leckeres vom Grill aus Hohndorf. Nun sitzen wir noch ein wenig bei Kerzenschein und Mücken, verzweifeln an der Technik (ich musste den Blog ein zweites Mal schreiben, weil plötzlich alles weg war *buuuhuuuhuuu*) und freuen uns auf den morgigen Tag – ohne Wecker !

Liebe Grüße

Die3Bolis

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Antworten (1)

Sabine
Das klingt ja nach einem guten Start.