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unterwegs mit dem schwarzen Kastenwagen
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Montenegro - Lipci

Sveti StefanBlick vom StellplatzBlick auf den StellplatzTrivatski Zaliv Fjord

Wir sind nach Montenegro eingereist. Bei der Abfahrt in Shkoder schien die Sonne noch ein wenig. Nach ein paar Minuten erreichten wir die Grenze nach Montenegro. Auch hier ging es problemlos weiter. Ein wenig Zeit und Gelassenheit sind angebracht, da die Zöllner nicht auf Akkord arbeiten, 1 arbeitet und 4 schauen zu ...

Direkt hinter der Grenze machte Montenegro den Eindruck, daß es hier noch viel ärmlicher als in Albanien sei. Dieser Eindruck änderte sich im Laufe der Fahrt. 150 km waren angesagt, gut 3 Stunden haben wir benötigt. Unser Garmin-Navi schickte uns mal wieder eine Abkürzung: runter von der Nationalstraße, 10 km schmale Asphalt-Piste, 2 km gespart. Tolles Gerät!

An der Küste entlang sieht man, daß viel und häßlich gebaut wird. Um die alten, schönen Ortskerne herum entstehen Beton-Sünden nach übelster Mallorca Art. Freie Strände sind nicht mehr vorhanden, alle Buchten verbaut und „touristisiert“.  Gott sei Dank gibt es noch ein paar schöne Ecken. Eine davon ist Sveti Stefan (sh. Bild).

In einer anderen schönen Ecke sind wir gelandet. Trivatski Zaliv ist ein Fjord, der sich einige km ins Landesinnere zieht. Hier herrscht die alte Bebauung vor. Es gibt keine Hochhäuser, alles wirkt idyllisch. Als wir den Fjord auf einer Fähre überquerten fing es dann kurzzeitig an zu regnen. Heute Nacht und Morgen soll es dann weiter nass bleiben. Wir haben unseren Übernachtungsplatz 100 m vom Meer an einem kleinen Fluss gefunden. Der Fluss ist nur 13° warm und es gibt massenweise Forellen. Einen langen Spaziergang mit Ziva haben wir hinter uns, trinken gerade ein Bier und werden morgen noch mal einen Reisetag einlegen. Geplant sind dann ein paar Ruhetage auf der Halbinsel Peljesac, im Süden Kroatiens. Wir hoffen, daß das Wetter mitspielt.

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