Unser letzter Tag in Seoul
Gestern ist nicht viel passiert – daher gab es auch keinen Blogeintrag. Manchmal gibt es einfach diese Tage, an denen man ein bisschen Tempo rausnimmt, und genau so ein Tag war...

Veröffentlicht: 16.12.2025




















Heute hieß es früh aufstehen, alles zusammenpacken und fertig machen zum Auschecken.
Zum ersten Mal in Seoul haben wir tatsächlich ganz klassisch gefrühstückt. Zwar nur Paninis, aber hey – es war echtes Frühstück und kein improvisierter Kaffee-Snack oder Onigiri aus dem 7-Eleven.
Danach hieß es auschecken und direkt weiter zum Bahnhof, denn heute stand die Weiterreise an: mit dem Zug nach Busan. Wir waren natürlich viel zu früh am Bahnhof, mussten also zunächst noch ein wenig warten.
Aber lieber zu früh als zu spät – und die Zugfahrt selbst verging dann erstaunlich schnell. Und vor allem extrem ruhig, denn in den Zügen wird um Ruhe gebeten und so gut wie niemand hat sich unterhalten. Und keine drei Stunden später standen wir schon am Bahnhof in Busan.
Da es langsam Abend wurde, gingen wir direkt zum Hotel und hatten für den Moment nur eine Sache auf dem Plan: Abendessen. Wir entschieden uns für Bibimbap – ein koreanisches Reisgericht mit verschiedenem Gemüse, Fleisch, einem Spiegelei und scharfer Gochujang-Soße – dazu Kimchi und Daikon als Beilagen. Genau das Richtige nach einem Reisetag.
Danach stand eigentlich nichts Konkretes mehr auf dem Plan. Da wir aber nicht lange in Busan bleiben und der morgige Tag bereits gut verplant ist, wollten wir die Zeit trotzdem noch nutzen, um ein wenig von der Stadt zu sehen.
Einer Empfehlung folgend entschieden wir uns für einen Besuch am Strand. Der Strand?! Im Winter?! Aber gut, warum nicht. Und das war mit Abstand die beste Entscheidung des Tages.
Einer Empfehlung folgend haben wir uns dann für einen Besuch am Strand entschieden. Ja, der Strand. Und ja, im Winter. Zwar irgendwie komisch, aber schlussendlich war das mit Abstand die beste Entscheidung des Tages.
Schon allein die Straße zum Strand war ein Erlebnis für sich: eine schnurgerade Straße, geschmückt mit Ornamenten und Lichtern. Ein Anblick der schon für sich genommen ein Ausflug hierher Wert war.
Am Strand selbst wurden mit Lichterketten und anderen Leuchtelementen ganze Skulpturen und Installationen aufgebaut, die den Strand in buntes Licht tauchten und eine ganz besondere Atmosphäre schufen. Es gab Sterne, Planeten, einen Astronaut und weitere kleinere Aufbauten. Man verstand sofort, warum so viele Menschen für Fotos posierten und diesen Anblick unbedingt festhalten wollten.
Und nur etwa hundert Meter weiter standen wir schließlich eine ganze Weile am Meer und genossen die Ruhe, die nur vom Rauschen der Wellen unterbrochen wurde. Kein Wunder, dass dieser Strand im Sommer zu den am stärksten besuchten Stränden Südkoreas zählt.
Auf dem Rückweg sind wir durch eine Gasse mit unzähligen Streetfood-Ständen gelaufen. Der Großteil bestand allerdings aus Fisch, Aal oder Oktopus – für mich persönlich eher nichts. Aber das passte ganz gut, denn vom Abendessen war ich ohnehin noch mehr als satt.
Fun Fact zum Abschluss:
Heute war der erste Tag dieses Urlaubs, an dem wir kein Café besucht haben, um Kaffee zu trinken. Und ich glaube schon fast den Koffeinentzug zu spüren...
