Wir verabschieden uns von Tim&Stephen und machen uns auf den Weg nach Yungaburra, in die Atherton Tableland, entfernen uns von der Küste mit dem Ziel Mount Quincan Crater. Tim empfiehlt uns, die etwas weitere Nebenstrecke zu wählen, um Paronella Park und Mamu Skywalk - High in the Rainforrest -, zu besuchen. Gesagt - getan und weiter geht es zum Crater Retreat, vorbei an Zuckerrohr-, Tee-, Bananen-, Kaffeeplantagen und blühenden Mangobäumen. Die Bauern verkaufen am Strassenrand eigenes Obst, wir decken uns ein.
Im Baumhaus Beim Check in wird uns ein Korb mit Grillfleisch und Brot für den Abend, Frühstück für den nächsten Morgen überreicht - und was auch nicht fehlen darf, sind die schicken blauen Hüttenschuhe, passend zu den Kacheln in Küche und Bad.
Von nun an weit und breit kein Mensch mehr, kein WLAN, kein Nichts (ausser einer Notfall-Tel.Nr.), nur wir im Baumhaus und die wilde Natur um uns herum.
Bushturkey auf der Terrasse Die Bewohner des Waldes am Kraterrand kommen uns neurig begrüssen: Wallabies am Waldboden, Bushturkey und Possum, die beide keine Scheu kennen, auf der Terrasse. Begleitet von vielfältigen undefinierbaren Geräuschen aus der Dunkelheit sowie von einem Tinnitus, der den Zikaden zugeordnet werden kann, fallen wir in süsse Träume. Blick in den Krater Frühmorgens liegt der Krater im Sonnenschein. Mit jedem Schritt auf unserem Weg hindurch wird es heißer und schwüler. Im Baum beobachtet uns derweil ein Baumkänguru.Das Baumkänguru hat uns im Blick Der Abend ist frisch am Kraterrand, der Wind weht in Böen vom Tableland herüber, jetzt gönnen wir uns das Jakuzzi und ein prasselndes Ofenfeuer bei einlullender Panflöte und Vogelgesang, diesmal aus der Konserve. Jakuzzi mit Ausblick Wohl dem, ....
Unsere Reise geht weiter in Richtung Norden - Daintree NP.
Einen Stopp machen wir in Yungaburra, der nächstgelegenen Kleinstadt, heute ist Markt.
Die Aussies der Tablelands treffen sich.
Markt in YungaburraZeit für ein Schwätzchen Yungaburra's 1. Hotel am Platze Wir flanieren durch die Stadt, am Petersen Creek entlang zurück zum Auto und trauen unseren Augen nicht, denn Platypus, das Schnabeltierbegleitet uns im Creek. Das bekommt man wirklich selten zu sehen und wir sind ganz gefangen von diesem kleinen, scheuen Tier. Übrigens: Das einzige Säugetier, das Eier legt - gell, Stellan 😉.Auf geht's, weiter durch Plantagenland bis wir in immer dichteren Regenwald eintauchen und plötzlich vor dem Daintree River stehen, wo uns die Autofähre übersetzt in den Daintree National Park. Errol, unser Gastgeber läßt sich entschuldigen - er mußte noch Gäste zum Flughafen nach Cairns bringen, aber Simon, ein "Workaway" aus Deutschland empfängt uns und läßt uns einziehen in unser Djungeldomizil.Dazu aber morgen mehr... Fazit: 3 Schnabeltiere, 2 Baumkängurus, mind. 1 Ringtail Possum, 0 Krokodil, 0 Cassowary Morgen: Wo der Regenwald auf's Riff trifft.
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