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Tag 11: Kleiner Durchhänger

Veröffentlicht: 06.08.2023

Heute war echt ein durchgänger. Mein Wecker hat zwar um halb neun geklingelt, aber ich war müde und irgendwie ziemlich fertig, also bin ich kurz in die Küche gegangen, habe gefragt, ob es okay ist, wenn ich länger schlafe. Dann habe ich bis Viertel nach zehn weitergeschlafen.

Dann mussten heute alle vier Hütten wieder gemacht werden, aber ich hatte Hilfe von dem deutschen Pärchen und musste nur zwei Hütten machen.

Zum Mittagessen gab es dann Burger zum Selbstbelegen mit Pommes.

Nache dem Mittagessen wollte ich eigentlich noch schnell die letzte Hütte fertig machen, aber Stani hat mich dann gefragt, ob ich irgendwohin mitkommen will. Ingveldur hat genickt und die Frau aus Deutschland meinte, sie macht die Hütte fertig. Innerhalb von vielleicht einer Minute war das ohne nicht zu fragen also abgeklärt XD. Mit dem Geländewagen und Anhänger sind wir also zu zweit losgefahren. Hier und da hat Stani mir erzählt, welches Land seiner Familie gehört und dass er Mal im Chor war. In der Stadt angekommen wurde mir auch schnell klar, wo es hin ging. Wir haben auf dem Parkplatz eines Holzlagers geparkt, wo er Holzbretter und Nägel für den weiteren Bau der Hütten gekauft hat.

Als wir wieder zurück waren, gab es Waffeln mit Sahne, Nutella und irgendeiner Rhabarbersoße, die ich aber nicht probiert habe.

Danach hatte ich irgendwie einen Durchhänger. Eigentlich wollte ich mich nur kurz aufs Bett setzten, mein Tablet holen und unten im Wohnzimmer lesen, stattdessen bin ich liegen geblieben, habe auf Nachrichten geantwortet und irgendwie nichts gemacht.

Gegen halb sieben bin ich dann runter gegangen, um beim Abendessen zu helfen. Es gab gegrilltes, selbstgeschlachtetes Schwein und Lamm und drei Auflaufformen voller Gemüse. Selbst für 14 Personen war das noch viel zu viel.

Nach dem Essen habe ich dann beschlossen nochmal auf Demon zu gehen, um am Tag wenigstens irgendwas gemacht zu haben. Ich bin einen Schleichweg gegangen, der aber irgendwie nicht auf den Berg, sondern nur darum herum geführt hat und habe mich dann auf der Rückseite des Berges auf einen etwas erhöhten Stein gesetzt und die Aussicht genossen. Leider habe ich die Zeit aus den Augen verloren und bin erst um halb elf wieder zurückgelaufen. Als ich dann fast schon vor der Haustür stand, ist mir das deutsche Pärchen mit dem Auto entgegengekommen. Es war mir dann ein bisschen peinlich (mehr oder weniger) dass sie schon aufbrechen mussten, um mich zu suchen. Naja, wir haben am Ende drüber gelacht.

Eigentlich wollte ich dann um halb zwölf ins Bett. Ich war schon umgezogen und wollte nur noch unter die Bettdecke und da greife ich in etwas feuchtes. Ingveldur hatte mich gewarnt, dass Jonas einem ins Bett pinkelt, wenn man die Tür zu lässt, dass er nicht dauerhaft rein oder raus kann, aber mein Tür war den ganzen Tag offen gewesen. Gepinkelt hat er aber trotzdem. Also bin ich erstmal wieder runtergegangen und musste mir neue Bettwäsche und eine neue Decke holen. Bis ich dann endlich Mal ins Bett kam war es dann halb eins.

Bis dann

Julia

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