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Nach zweihundert Kilometern weiter in den Süden sehen die Wälder hier nun aus, als würde der Herbst gerade beginnen - was für ein krasser Gegensatz zu den komplett gelben bis tief orangen Hochebenen im Norden.
Irgendwas machen wir verkehrt, der Regen scheint uns zu verfolgen. Heute ist es über den Tag zumindest weniger geworden und, wer hätte es gedacht, die Temperatur ist wieder zweistellig: 12*C klingt schon richtig warm.
Heute haben wir Umeå besucht und wieder festgestellt, dass schwedische Städtchen schon was haben. Dort ist die Fußgängerzone so groß, dass es sich auch lohnt dort bummeln zu gehen. Ein paar Kilometer nach Umeå sind wir dann einem auffälligen Hinweisschild auf eine Sehenswürdigkeit Norrbyskär gefolgt, hatten aber keine Ahnung, was das Sehenswerte ist. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass da mal Europas größtes Sägewerk gestanden hat. Aber unser Trip endete vor einem Fähranleger - außerhalb der Saison fährt da nur drei mal am Tag was - also ein totaler Flop.
Die nächste größere Stadt, die wir durchquerten war Örnskölsvik. Die Stadt begeistert mit einzelnen Gebäuden, die durch ihre Architektur ein extremer Blickfang sind. Wir sind auf den Hausberg gekraxelt und haben uns das Ganze von oben angeschaut. Gestrandet sind wir heute auf einem Zeltplatz am See in Ramvik. Nach einer Predigt, wie schlecht das Wetter dieses Jahr ist, das es noch der einzige offene Zeltplatz in der Gegend ist, die Heizkosten viel zu teuer sind und es in den letzten Tagen viel zu viel geregnet hat, hat der Platzwart uns dann doch noch, mit einem guten Tip auf einen schönen Aussichtspunkt in der Nähe, entlassen. 

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