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Tag 292: Vancouver Island

Die Sonne steht noch tief, es ist frisch. Autos rasen an uns vorbei. Sabrina steht am Straßenrand mit einem Schild in der Luft. Aufschrift "Victoria". Unsere Zeit auf der Farm ist vorbei. Es war eine gute Erfahrung, doch wir sind auch irgendwie froh, dass es weiter geht. In Cowichan Bay haben wir die letzten zwei Wochen verbracht. Ein großes Landhaus am Ende der Straße, ein kleiner Wald zur rechten, eine alte Scheune zur linken und ein großer Gemüsegarten im Rücken. Unser Tag sah meistens gleich aus. 8 Uhr, Aufstehen und Frühstück machen. 9 Uhr, warm anziehen, Arbeitsbeginn. Die erste Woche hatten wir die Unterstützung von Svantje, einer weiteren deutschen Reisenden. Zu dritt sind wir also jeden Morgen in die Kälte raus aufs Feld und haben unter der Leitung unserer Gastgeber verschiedene Aufgaben erfüllt. Unkraut jäten, Löscher buddeln, Holz hacken, usw. Nach dem Mittagessen ausruhen und gegen 18 Uhr mit unseren Gastgebern gemeinsam kochen. An Regentagen, und es gab einige davon, haben wir gemeinsam Filme geschaut. An den anderen kleine Ausflüge gemacht und uns die Sehenswürdigkeiten der Insel angeschaut. Wie zum Beispiel die Hauptstadt von British Colombia: Victoria. Außerdem die vielen kleinen urigen Fischerdörfer. Wir hatten eine gute Zeit hier. Ein geregelter Tagesablauf hat nach so langer Zeit mal wieder richtig gut getan. Hausmannskost definitiv auch. Den Blick aus dem Fenster am Morgen, wenn die Sonne noch richtig gelb scheint und die Rehe hinter dem Haus übers Feld durch den Nebel stampfen, werde ich auch nicht mehr vergessen. Ein harmonisches Plätzchen, viel Arbeit und gesundes Essen.

Ein Auto hält an. Wir schnappen unsere Rucksäcke und springen hinein. Die nächsten Tage werden wir im wunderschönen für Halloween dekorierten Victoria verbringen.  

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