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Tag 277: (North) Vancouver

Der Himmel ist grau. Die Wellen peitschen gegen das Schiff und der Wind mir kalt um die Ohren. In der Ferne sehe ich dunkle Berge im Nebel verschwinden. Ich stehe auf dem Deck einer Fähre, die uns über die "Straße von Georgia" von Vancouver nach Vancouver Island bringt. Genauer gesagt von North Vancouver nach Nanaimo. Vor zwölf Tagen sind wir in Vancouver gelandet und haben uns in einem Air-BnB in North Vancouver niedergelassen. Von hier aus haben wir es uns gut gehen lassen und eine kleine Reisepause eingelegt. Einkaufen, Kochen, Spaziergänge mit dem Hund im Park, Zeichnen und viele entspannte Tage mit Netflix im Bett. Doch wir waren nicht ganz untätig und haben uns Vancouver in seiner vollen herbstlichen Pracht angeschaut.

"Granville Island": Die kleine Halbinsel im Herzen Vancouvers hat neben Kunst und Design auch kulinarisch viel zu bieten. Mit offenem Mund sind wir durch die bunt gefüllten Hallen des Foodmarkets gelaufen, den Duft von köstlichem Essen in der Nase. Nach einigen sehr guten Snacks haben wir uns dann in der Nachmittagssonne mit unserem Nachtisch auf einer Parkbank niedergelassen. Ein Musiker spielt sinnlich Gitarre, Kinder spielen und tanzen lachend in dem roten und gelben Laub. Zum Verdauen ein Spaziergang durch die vielen Kunst- und Souvenirläden.

"Lynn Canyon Park": Ein dicht bewachsener grüner Wald, haushohe Nadelbäume, ein kristallklarer Fluss, eine Schlucht, eine Hängebrücke. Perfekt geeignet für einen entspannten herbstlichen Spaziergang.

"Stanley Park": Der größte Stadtpark Kanadas hat uns einen märchenhaften Tag bereitet. Stundenlang sind wir auf dem 200km langen Netz aus Spazierwegen gelaufen und wurden hinter jeder Abbiegung neu überrascht. Die unfassbar zutrauliche Tierwelt, der in allen Herbstfarben strahlende Wald, die naturbelassenen Seen und die klare Wasserfront mit Blick auf die schneebedeckten Berge. 

Es ist kalt in Vancouver. Ziemlich ungewohnt für uns. Doch die wohl bekannteste Stadt Kanadas überzeugt mit anderen Mitteln. Die Kanadier sind super freundlich, man findet immer Hilfe. Die Busfahrer werden mit einem lauten "Thank you!" verabschiedet, Obdachlose bekommen von den Einheimischen Essen geschenkt, es ist sauber und organisiert. Eine Metropole in perfekter Balance zwischen atemberaubender Natur und funktionierender Großstadt.

 Auf Vancouver Island werden wir für die nächsten zwei Wochen auf einer Art Farm arbeiten und wohnen. Wir sind sehr gespannt, was uns erwartet.

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