aroundtheworldin18months
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Der Blick aus dem kleinen Flugzeugfenster offenbart nur schwarz. Für Stunden. Wir müssten jetzt irgendwo über der Wüste Nevadas sein. Der Pilot gibt durch, dass wir gleich in Las Vegas ankommen werden. Wir kommen dem Boden näher und es öffnet sich ein unglaubliches Lichtermeer in Mitten des vielen Schwarz. Wir landen. Wir schnappen unsere Rucksäcke, holen unseren Mietwagen ab, fahren zu unserer Unterkunft und fallen ins Bett.

Ausgeschlafen machen wir uns auf den Weg zum Supermarkt. Wir werden morgen unseren Roadtrip starten und müssen noch einige Erledigungen machen. Las Vegas bei Tag ist eine sehr heiße, staubige, beige Stadt. Die Sonne ist untergegangen. Obwohl wir keine Spieler, Trinker, Singles oder Partygänger sind, möchten wir uns doch für ein paar Stunden von der mysteriösen Stadt verschlucken lassen. Unser erster Halt ist der "Strip". Vom Parkhaus durch die verwinkelte luxuriöse Shopping-Mall kommen wir plötzlich mittendrin an. Rechts der Eifelturm, geradeaus das pompöse "Bellagio" mit seinen berühmten Wasserfontänen. Es ist eine bunte, verspielte Welt mit Farben, Lichtern und jeder Menge, wirklich jeder Menge, Menschen. Wir starten unseren Abend mit einem Spaziergang durchs "Bellagio". Beim Öffnen der Tür kommt uns der Duft nach kaltem Rauch entgegen. Rauchen ist in den Casinos erlaubt. Es wird so ziemlich alles dafür getan, dass die Spieler keine Grund haben ihre Automaten oder Tische verlassen zu müssen. Es gibt keine Uhren, die Flure sind verwinkelt. Es ist ein spannendes Spektakel. Und gleichzeitig ein trauriges. Unmengen an Geld verlassen hier jeden Tag die Geldbörsen tausender Touristen. Wir gehen weiter und schlendern durch das berühmte "Caesars Palace". Beim Pendeln zwischen den riesigen Casinos sitzen immer wieder Menschen am Straßenrand, die in dieser Stadt ihr Glück gesucht und alles verloren haben. Wir laufen am "Flamingo" vorbei, Richtung Riesenrad. Wir gönnen uns ein Abendessen bei "In-N-Out Burger" und laufen zurück zum Auto. Der "Strip" ist definitiv etwas besonderes, doch eher für einen Casino-Abend geeignet. Wir wollten das richtige Las Vegas kennen lernen. Dort wie die verrückten Leute sind, Partys und Sünden ihr zu Hause haben. Wir fahren zur Freemont Street, auch bekannt als der "Alte Strip". Von weitem hören wir laute Musik. Wir nähern uns, laufen an der Bühne vorbei und befinden uns plötzlich mittendrin. Eine Rockband spielt vor einem kleinen, aber dankbaren Publikum, ein LED-Dach zieht sich über die Straße und bietet eine unglaubliche Lichtshow, Stripperinnen machen Fotos mit Touristen, Tänzer, Künstler, Musiker und ein dicker Mann in G-String, der Gitarre spielt. Es ist laut, es ist lebendig und wir haben keine Ahnung wo wir anfangen und wo wir hingucken sollen. Wir laufen die Straße entlang, ganz gemütlich. Wir beobachtet fasziniert das tägliche Spektakel, ohne wirklich ein Teil davon zu sein. Nachdem wir alles gesehen haben, gehen wir zurück zum Auto.

9:30 Uhr. Der Wecker klingelt. Wir werden heute Las Vegas verlassen. Wir machen uns fertig, frühstücken, packen unsere Sachen und laden sie ins Auto. Sonnencreme, Sonnenbrille, Klimaanlage und gute Musik. Unser Roadtrip kann starten!

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