Woche 30 - Annapurna Circuit + Pokhara 2.0
Tag 8: Sreekharka (4000m) nach Yak Kharka (4000m). Nach dem gestrigen heftigen Tag zum Tilicho See habe ich vorgeschlagen, die Route ein wenig zu ändern. Denn Floor hat...


Veröffentlicht: 03.05.2024

























































Der Mardi Himal Trek ist meistens viertägig und das Ziel ist das Mardi Himal Base Camp (4500m). Die schlechte Luft hat uns leider die ersten zwei Tage und den letzten Tag bis auf 3500m verfolgt, was sich am Ende für die Aussicht aber total gelohnt hat. Da man nur eine Stunde aus Pokhara rausfahren muss, war es am Anfang noch sejr heiß und es ging lange Strecken durch den Wald zum Forest Camp und am nächsten Tag zum High Camp. Die Gruppe (Katie-USA, Hannah-England, Ayana-Deutsch) hat irgendwie super gepasst und alle waren sichtlich entspannt und haben die Wanderung genossen. Im High Camp haben wir ein vierer Zimmer für 2€ die Nacht bekommen, wo man quasi nicht drin treten konnte aber das braucht man ja auch nicht. Hannah und ich lagen wie die Großeltern aus Charlie and the Chocolate Factory in dem Doppelbett unter vier Decken.
Der Nächste Tag beginnt mal wieder um 3 Uhr morgens, da früh der Himmel am klarsten ist und es sich danach sehr schnell zuziehen kann. Meine Beine fühlen sich schwer an, aber langsam geht es immer höher und diesmal ist es auch nicht ganz so kalt wie beim Pass. Es sind sooo viele Sterne zu sehen und Katies Iphone 14 kann das auch ganz gut zeigen:
Die meiste Zeit sind wir alle getrennt gelaufen und ich habe es so genossen, niemanden vor und hinter mir zu sehen. Vergleichsweise ist der Mardi Himal Trek auf jeden Fall leerer als der Annapurna Circuit. Es wird langsam heller und die Berge leuchten wunderschön (ich bin mir zu 90% sicher, dass der Berg Annapurna Dashkin ist, das bleibt ohne Guide manchmal halt ein Rätsel). Angekommen am upper Viewpoint, kommt die Sonne endlich über die Berge und es ist schlichtweg ein Gefühl von Euphorie, als die Landschaft um mich herum erleuchtet. Nach 3,5h treffe ich auch schon ganz plötzlich auf die anderen und wir befinden uns ein Stück hinter dem Base Camp mit dem besten Ausblick. Dort wird pausiert, gesnacked, fotografiert und genossen. Auf dem Rückweg haben wir direkt noch eine halbe Stunde Pause gemacht, um so lang wie möglich den Moment genießen zu können und die frische Luft zu atmen. Mittags waren wir zurück im High Camp und haben nach einem dicken Lunch alle einen Mittagsschlaf gemacht. Dieser Tag gehört zu den besten hier in Nepal bisher!
Am letzten Tag wird der Rückweg angetreten und das bedeutet 3-4 Stunden bergab laufen. Dieser Weg hatte leider fast ausschließlich Stufen, was den Abstieg doch etwas unangenehm gestaltet hat. Ich war dann sehr happy endlich in Sidhing anzukommen, wo wir uns mit einem Paar einen Jeep geteilt haben, der uns zurück nach Pokhara befördert hat.
Das Kiwi Backpacker Hostel in Pokhara ist inzwischen quasi mein zuhause und in der Juicery nebenan kennen sie mich auch schon. Dort haben wir uns abends noch ein Gruppendinner gegönnt (mein Beast Burger mit Büffelfleisch war ausgezeichnet). Mein großer Appetit ist endlich komplett zurück nach der Lebensmittelvergiftung!
