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Samstag, 28. September 2019: Heileberget

Veröffentlicht: 30.09.2019

Nachdem das Wetter sowohl während der Woche als auch am Wochenende sehr schön war, beschlossen wir, am Samstag wieder eine Wanderung zu unternehmen. 

Um 12 Uhr radelten wir zusammen mit Ole Bjarne über die wohlbekannte Brücke. Das war das erste Mal, dass ich über die Brücke fuhr. Davor war ich nur mit dem Boot unten durch gefahren. Von dort aus ging es dann entlang des Fjordes. Die offiziellen Wanderwege sind hier bessere Trampelpfade, die teilweise noch gesichert sind. Deshalb ging es wortwörtlich über Stock und Stein. 

Steine, irgendwo auf der Ebene, im Vordergrund der "Wanderweg"


Unser Wanderweg durch ein Birkenwäldchen. Das Schild dort zeigt die Höhe (200 m ü.NN) an, gleichzeitig zeigt die rote Markierung den Weg an


Der Heilebergen, teilweise auch Fløyen genannt, ist der Berg, der von Dale aus wie eine Mauer wirkt. Ihr habt ihn auf den vorherigen Fotos bestimmt schon mal gesehen. 

Wir gingen aber nicht auf dem Gipfelgrat, sondern folgten einer anderen Linie, die sich an der Baumgrenze orientierte und durch Strommasten leicht zu verfolgen war. 

Das Fjell, wie hier das Hochland genannt wird


Auf halbem Weg fanden wir eine alte Hütte, die schon halb verfallen war. Wir waren sehr fasziniert davon und versuchten herauszufinden, wann sie gebaut wurde. Wir fanden viele Ritzereien von Wanderern aus dem Jahr 1987, aber schlussendlich stand irgendwo, dass sie 1948 erbaut wurde. Darin fanden wir einen kleinen Vorraum, in dem sich verschiedene Küchenutensilien fanden, auf einer Saftflasche fanden wir das Verfallsdatum 22. Mai 2001. 

Die Hütte, im Hintergrund der Heleberget


Die Hütte aus einer anderen Perspektive


Der Eingang der Hütte


Die kleine "Küche"


Einritzungen an der Rückseite der Hütte


Etwas weiter entfernt, fanden wir die Ruinen eines Schafstalls, der idyllisch von Moos bewachsen war. 

Der verfallene Schafsstall



Unsere Wanderung endete an einem kleinen Rastplatz, der eigentlich nur aus ein paar Felsen bestand, die genug Platz für eine Picknickdecke boten. Von dort aus hatten wir eine fantastische Sicht über Dale, da wir genau gegenüber des Städtchens waren. Zudem entdeckten wir sieben Adler auf einmal, die miteinander spielten. So verbrachten wir eine halbe Stunde, den Adlern zuzuschauen. Mithilfe Ole Bjarnes Fernglas konnten wir sie näher beobachten, aber wir konnten auch einem Fußballspiel, das in Dale stattfand, folgen. Stalking auf einem anderen Niveau :)

Ein Adler über dem Heleberget


Dale


Die Brücke... auf dem Heimweg.


Am Abend waren wir noch zu einer kleinen Party/einer Zusammenkunft eingeladen, wo wir einen Vorgeschmack von der norwegischen Musik bekommen. Demnach bekommen sie hier echt zu wenig Licht! :)

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Und auch hier wird es langsam Herbst... (Blaubeersträucher)


... und spezielle Farne, die man im Notfall essen kann...


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