Con Dao
Von Ho-Chi-Minh aus haben wir online eine Fähre gebucht nach Con Dau und für den Bus zum Fährhafen hat uns die Hostelbesitzerin geholfen zu reservieren. Die Busfahrt war recht...

Veröffentlicht: 23.01.2025
Wir wollten uns mal - hier wo wir uns etwas mehr leisten können - ein schickeres Hotel mit Infinity Pool gönnen. Der Preis ist erstaunlich günstig gewesen, wir haben für das erste Hotel in Ho-Chi-Minh genauso viel bezahlt und das war ein kleines Zimmer ohne Fenster in einem schäbigen Gebäude 😅
Jetzt hatten wir dieses schicke Zimmer mit Meerblick, diese Anlage, wir haben uns mal ein Frühstücksbuffet gegönnt um uns richtig satt zu essen am Morgen, es gab ein kleines Dampfbad und Sauna und viele Pools.
Das Hotel war absolut nicht ausgelastet, wir haben mehr Personal gesehen als Gäste, es war ein merkwürdiges Gefühl. Solch riesige Hotelanlagen würde ich sonst nie besuchen, ich fühle mich auch nicht edel genug dafür und ich weiß nicht so ganz, was ich davon halte. Die 3 Tage dort waren aber sehr sehr schön, wir konnten uns richtig entspannen und erholen und langsam sein. Wenn wir da raus kamen, brannten alle darauf, uns ein Taxi zu besorgen, egal wie kurz die Strecke ist oder ob wir in Ruhe laufen wollten. Auf dem Hinweg musste ich schon den Taxifahrer enttäuschen, der dachte, uns zum Hotel bringen zu können. Wir haben immerhin dann ein veganes Restaurant gefunden und da gutes Essen gegessen. Später haben wir ein kleines Lokal entdeckt, bei dem die Arbeiter mittags essen und fanden das Essen fantastisch. Wir wollten am Abend gleich wiederkommen und der Grabfahrer hat uns ausgelacht, dass wir da essen wollen. Als wir da ankamen, hat er mit den Inhabern ausgemacht, dass sie ihn anrufen, um uns abzuholen, wir konnten ihn aber überzeugen, dass wir auf dem Rückweg einen Spaziergang machen wollen. Alles in allem blieb da viel Gefühl von zu viel Service zurück, ich fand die Erfahrung sehr spannend.
Den letzten Tag haben wir dann nochmal mehr im Zentrum von Mui Ne verbracht in einem Homestay. Das war sehr süß und auf dem Markt und umzu konnten wir uns durch das Essen und Trinken durchprobieren. Wir haben uns noch die roten Dünen und den Fairy Stresm angesehen und so bleibt bei mir doch ein Gefühl, wirklich in Mui Ne gewesen zu sein. Dort findet man üblicherweise viele Leute, die am Strand Wassersport betreiben, Surfen jeglicher Art und das auch für längere Zeiträume. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kitesurfen da viel Spaß macht, vielleicht kommt das noch mal.
Und dann startete meine Reise allein, Johannes ist zurückgereist und meine Reise ging weiter nach Nha Trăng.
