Veröffentlicht: 09.08.2025

























































22.7.2025
Highlights heute:
Nach dem Frühstück starten wir nach Ponta do Sol, den wir nach zwei (knapp 2 km langen) Tunneln erreichen. Parken wird auch hier zur Challenge, da schon viele Touristen unterwegs sind.
Puh, wenn man nicht wirklich früh morgens unterwegs ist, ist es nicht leicht, einen Parkplatz zu finden. Das wird in den kommenden Tagen bestimmt noch anstrengend werden.
Wir haben Glück und sehen ein Auto wegfahren, parken schnell am Hang in der engen Straße oberhalb der Kirche Santo Antonio ein und laufen in Richtung Meer.
Wir stoppen an der Kirche, von deren Kirchplatz man einen schönen Blick auf Meer und Stadt hat.
Die Promenade des Örtchens ist wirklich schön. Viele bunt restaurierte Häuser, im Ort selbst schmal Gassen mit Bars und Restaurants.
Am Meer befindet sich ein Steinstrand mit Schirmen und Liegeflächen/Plattformen aus Holzdielen, damit man nicht auf den großen Steinen liegt. Wirklich bequem sieht es aber nicht aus.
Sohnemann testet kurz die Wassertemperatur im Meer, dann spazieren wir über die Brücke auf die alte Festung Rocha Kamasora.
Am Ende der Festung springen die Jugendlichen von den Stufen aus ins Meer. Früher wurde die Insel hier per Schiff versorgt.
Die Sonne brennt schon ordentlich, daher machen wir noch ein paar Fotos und laufen dann zurück zum Auto.
Weiter geht es nach Câmara de Lobos, das für seine kleinen bunten Fischerboote und die Kunstwerke aus "Müll" (alles, was aus dem Meer gefischt wurde, wird zu einem Kunstwerk gemacht) bekannt ist.
Außerdem erinnert ein kleiner Aussichtspunkt an Winston Churchill, der dort einst saß und den Ort portraitiert hat.
Wir schauen uns die Kunstwerke an, laufen durch die bunt dekorierten Straßen zum Hafen. Hier finden wir das Bild eines Seehundes, ebenfalls aus "Müll", an der Wand. Auf dem Aussichtspunkt darüber befindet sich ein INSTA Spot mit diversen "Flügeln" (natürlich aus "Müll"), vor die man sich stellen kann.
Gegen 14 Uhr laufen wir langsam zurück zum Auto. Wir haben jetzt noch knapp eine Stunde Zeit, bis die Airline Disover in Funchal landet.
Da sitzt nämlich ein ganz besonderer Fluggast drin: unsere Tochter!
Da sie als fleißige Studentin leider Klausurphase hatte, konnte sie nur einen Teil unseres Urlaubs mit uns zusammen machen. Damit sie also etwas von ihren Klausuren anschalten kann, haben wir sie immerhin für die nächste Woche zu uns nach Madeira ins Ferienhaus eingeladen und kurzfristig noch einen Flug buchen können 🥰
Bei Flightradar sehe ich, dass der Flieger etwa 20 Minuten Verspätung hat.
Wir entschließen uns daraufhin, einen Aussichtspunkt zu suchen, von wo man die Flieger landen sehen kann.
Es geht zum Miradouro do Rosario, wo wir dann auch nicht mehr lange warten müssen, bis die Discover direkt über unsere Köpfe hinweg zur Landung ansetzt - der erste Versuch ist erfolgreich, obwohl ein gewisses Lüftchen weht 💪🏻
Nachdem die Familie jetzt wieder komplett ist, fahren wir in Richtung Machico, wo wir etwas zu Mittag essen wollen.
Kaum am Strand angekommen, öffnet der Himmel seine Schleusen! Echt jetzt???? Regen???
Dichte Wolken ziehen aus den Bergen zum Meer und es regnet - ma mehr mal weniger heftig, aber es sieht nicht so aus, als ob das in den nächsten 10 Minuten aufhören würde.
Wir flüchten direkt ins erste Restaurant, welches wir sehen und essen im Maré Alta zu Mittag.
Als wir fertig sind, hat es auch aufgehört zu regnen - aber: es hat deutlich abgekühlt!
Da wir jetzt schon mal hier im Osten unterwegs sind, wollen wir noch etwas von der Osteseite erkunden. Es geht zur Halbinsel Ponta de São Lourenço, wo wir am Miradouro da Pedra Furada stoppen und dann weiter zum Parkplatz des Trails PR8 Venda da Ponta de São Lourenço fahren. Wir wollen die ersten 1-2 km bis zum ersten Aussichtspunkt laufen. Für alles andere ist heute keine Zeit mehr.
Der Weg an sich sieht hinter dem ersten Stopp noch sehr spannend aus, wie er sich über die Hügel als Pfad die gesamte Halbinsel hinauf schlängelt. Aber heute nicht mehr!
Uns genügt für den Anfang der erste Aussichtspunkt.
Danach fahren wir zurück nach Calheta, was über eine Stunde dauert und wieder durch zahlreiche Tunnel führt, die wir mittlerweile schon kennen.
Bevor wir ins Haus fahren, stoppen wir noch am Hafen & Strand und finden auf Anhieb einen Parkplatz. Wir zeigen der Tochter die Umgebung, ich teste mal kurz das angeblich +27 Grad warme Meer (ja, ist tatsächlich sehr warm - und tiefste Ebbe), dann gehen wir noch mal in den Supermarkt und kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein.
Am Haus wartet eine neue Freundin auf uns: eine kleine junge Katzendame, die tatsächlich nichtzum Betteln oder Fressen kommt, sondern sehr liebebedürftig ist. Sie kuschelt sich den Rest des abends auf meinem Schoß zusammen und schläft....
.... und leider miaut sie danach die ganze Nacht vor unserer Schlafzimmertür 🐈🐱🫣😬🥱
Für die Statistik:
Gelaufen: 8,8 km
Gefahren: 148 km
Übernachtung: Villa Cró in Calheta
Wetter: Im Osten Wolken & Regen bei +22 Grad, im Westen Sonne bei +28 Grad
