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Der 2. Tag im Urwald

Wir hatten uns eine lange Wanderung zu einem Wasserfall vorgenommen, wollten aber auf einen Führer verzichten. Das war absolut leichtsinnig, und wir haben uns auch prompt verlaufen. Ca. 30 mal mussten wir den Fluss überqueren bzw. durchwaten, was nicht so ganz ohne war. Und der Weg war teilweise sehr steil. Als wir einmal nicht weiter wussten und uns verirrten, bekam ich schon Panik. Und als Martin auch noch im Fluss stürzte und mit ihm das Handy, sah es nicht gut aus. Das Handy gab seinen Geist auf, sodass wir auch keine Hilfe hätten anfordern können. Und mit den Schmerzen hat er immer noch zu tun. Ansonsten war der Weg wirklich schön - so viel unberührte Natur. Dadurch war der Weg aber auch schwer zu erkennen. Und wir haben in der Nähe des 1. Wasserfalls ein schönes Bad genommen. 6,5 Stunden waren wir unterwegs und die Kräfte und damit die Koordination ließ immer mehr nach. Was waren wir froh und glücklich, wieder in unserer Lodge anzukommen. Das Bier und die Cola, die wir tranken, war der höchste Genuss. Uns plagten dann allerdings ziemliche Beinkrämpfe. Ich hatte noch länger damit zu tun, dass wir so unvernünftig vorgegangen waren und malte mir nachts Horrorszenarien aus. Aber am Ende war die Dankbarkeit einfach größer. 

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