Abenteuer Afrika

Wasserfälle - Familien-Safariabenteuer & ein stürmisches Kap

Tag 20: Kap der guten Hoffnung / Cape of good hope

17. Juli 2019

Der Blick aus dem Fenster heute Morgen zeigt, dass das tolle Wetter von gestern sich vorerst "verzogen" hat.

Am Himmel hängen dicke Wolken, die Wettervorhersage sagt Regen voraus.

Ein paar Sonnenstrahlen schaffen es durch die Wolken

Gut, dass wir in Kapstadt kein "Sommer-Sonnen-Wetter" haben werden, war uns von Anfag an klar.

Nach dem sensationellen Wetter gestern, haben wir allerdings auf weitere schöne Tage gehofft.

Das scheint sich aber nun nicht mehr zu erfüllen....

Egal - wir lassen uns von ein paar Wolken die Laune nicht vermiesen!

Da es morgen deutlich schlechter werden soll als heute und das Regenradar eher nörlich von Kapstadt Regen vorhersagt, entscheiden wir uns für die Fahrt zum Kap der guten Hoffnung!

Schon die Fahrt zum Kap ist recht windig.

Wir fahren bei Westlke die M64 in die Muizenberg Mountains Richtung Noordhoek / Fish Hoek und halten am Aussichtspunkt Southern Suburbs.

Lookout point over Southern Suburbs
Ganz schön windig

In Simon´s Town halten wir am Parkplatz bei Boulders und schauen, ob wir von hier oben etwas sehen können, allerdings ist es kaum möglich, Pinguine von hier zu sehen.

Um an den Boulders beach zu kommen, muss man wieder den obligtorischen Eintritt zahlen - das machen wir heute nicht mehr und setzen unseren Weg um Kap fort

Simon´s Town

Die Straße schlängelt sich an der Küste entlan, vorbei an Buchten und Strnden, wie der Smitswinkel Bay

Smitswinkel Bay

Nachdem wir den Eingang zum Nationalpark passiert haben, fahren wir die Küste entlang zum Buffels Bay Beach, wo neben einem schneeweißen Sandstrand auch ein riesiges Tiden-Schwimmbecken auf uns wartet.

Hier werden Erinnerungen wach:

diesen Ort besuchten wir bereits 2005 mit der damals 9 Monate alten Tochter.  Da waren wir tatsächlich mit den Füßen im Wasser des eiskalten Tidenbeckens - im Februar 2005 war es locker 25 Grad wärmer als heute...

Tidenbecken
Buffels Bay Beach
Tolle Muschel

Ein Stück weiter Richtung Parkplatz stehen ein paar Strauße neben der Straße

Auf dem Rückweg zur "Hauptstraße" passieren wir ein Schild mit dem Hinweis, dass "Paviane gefährlich sind und von Essen angezogen werden"

Grins...

Sehr aussagekräftig

Weiter gehts in Richtung Kap

Da oben wollen wir hin!

Am Parkplatz der Seilbahn "Flying Dutchman" angekommen, die zum Leuchtturm ganz oben auf dem Felsen des Kaps führt, parken wir unser Auto und gönnen uns ein kleines Mittagessen mit Aussicht im Restaurant Two Oceans.

Nach dem Essen fahren wir per Flying Dutchman Furnicular hoch zum Leuchtturm. Der Gatte motzt zwar, dass man sich das geld auch sparen könnte, da ja ein Fußweg nach oben führen würde, aber die Kids und ich haben gerade absolut keine Lust, den Hügel zu Fuß zu erklimmen.

Also: überstimmt - wir fahren Seilbahn!

Blick von der Seilbahn aus
Dias Beach
Blic auf den Fußweg und den Parkplatz am Fuße der Seilbahn

Am Kap

Eigentlich führt noch ein schmaler Pfad ein Stück unterhalb des Kap Felsens zu einem Aussichtspunkt, aber der Wind hier oben ist o heftig, dass man kaum gerade stehen kann.

Es erscheint uns daher zu gefährlich, den schmalen Pfad noch zu laufen. Wir entscheiden uns, vielleicht noch einen Trail am Strand entlang zu laufen, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Die Kids erklimmen noch den höchsten Punkt am Leuchtturm, ich warte unten, da die Ohren trotz Kapuze schon vom Wind schmerzen.

Nach diesem "verwehten" Ausblick, fahren wie wieder mit der Bahn nach unten und fahren mit dem Auto auf den Parkplatz am Cape of good hope.

Hier unten am Meer herrscht ebenfalls ein heftiger Wind und die Wellen peitschen gegen die Felsen.

Ein beeindruckendes Wellenspiel!

Gymnastikfelsen
Nachdem wir uns an den faszinierenden Wellen sattgesehen haben, fahren wir weiter zum Platboom Beach.

Auf dem Weg dorthin sehen wir einen Pavian auf dem Dach eines PKWs sitzen. Er macht keinerlei Anstalten, den Platz schnell wieder räumen zu wollen.

Schnell weg hier!

Platboom Beach  - schneeweißer Sandstrand

Am Straßenrand sitzen weitere Paviane, hier eine Mutter mit ihrem Jungtier

Wir fahren weiter zum Olifantsbos Beach, wo wir den "Shipswreck Trail" am Strand entlang laufen wollen.

In der Olifantsbos Bucht tmmeln sich Hunderte Mwen und auch Strauße am und im Wasser, auf der Suche nach Futter im bergeweise angespülten (fürchterlich stinkenden) Kelp.

Wir folgen dem Pfad auf der anderen Seite der Bucht, weg vom stinkenden Kelp, und begeben uns auf die Suche nach dem Schiffswrack.

Kein Wrack in Sicht

Wir laufen den Pfad ca. 2 km, bis dieser irgendwann am Strand aufhört.

Am Strand ist kein Weg mehr erkennbar, in den Dünen ebenfalls nicht.

Wir stiefeln durch die Kelpberge zurück zum Olifamtsbos Cottage und nehmen die Straße zurück zum Parkplatz.

Perfektes Timing, denn nun fängt es an zu regnen....

Den Abend verbringen wir in unserer schönen Ferienwohnung und lassen ihn mit einem Glas Wein am "Kamin" ausklingen.

"Sommer" in Kapstadt eben ;-)


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