Der ultimative 7-Tages Tasmanien Trip!
Hallo ihr Lieben,meine Zeit in Tasmanien ist leider schon zu Ende und jetzt geht es weiter nach Sydney. Bevor ich aber gar nicht mehr dazu komme, möchte ich euch ein bisschen...

Veröffentlicht: 22.12.2017






























Nach all den großen Städten, die ich in meinem Leben schon gesehen habe (London, Paris, L.A., San Francisco, New York, Melbourne) folgte Sydney. Und wenn ich sage ich mochte Melbourne schon… Sydney hat mich glaub ich noch mehr überzeugt! Ich mag die Stadt und mit der Infrastruktur kommt man einfach so schnell und auch günstig von A nach B! Ich war jetzt insgesamt 5 Tage hier, was genau richtig war um mir einen Überblick zu schaffen.
1. Tag – Free Walking Tour und Bondi Beach
Am ersten Tag bin ich erst mal zu einer Walking Tour, um ein bisschen über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten zu lernen. Das war auch echt mal nötig, da ich bis dahin keinen blassen Schimmer von Australiens Geschichte hatte. Aber jetzt bin ich etwas schlauer! Die Tour war wirklich sehr informativ (die Tourführerin war ungefähr so alt wie ich und studiert Australian History :D ). Wenn man sich die Geschichte so anhört ist es aber richtig traurig, wie die Aborigines damals von den Engländern mehr oder weniger aus ihrem Lebensraum vertrieben wurden. Nach der Walking Tour bin ich noch mit 2 anderen deutschen Mädels nach Bondi Beach gefahren. Unpraktischerweise ohne Bikini, da der noch im Hostel lag… Aber die Not macht erfinderisch und da die anderen unbedingt in den Pool direkt an Bondi gehen wollten (und ich eigentlich auch), bin ich einfach in Top gegangen. Wer braucht schon einen Bikini?! War auf jeden Fall mal ein etwas anderer Pool als sonst (Mal abgesehen von dem Pool im Hafen von Helsinki bei 0 Grad).
2. Tag – Tagestrip Blue Mountains
Da Backpacker ja grundsätzlich Schnäppchenjäger sind, waren wir ganz schlau und haben statt einer Tour für 130 AUD einfach den Zug genommen – aufgepasst: für ganze 2,60 AUD hin und zurück! Wenn das kein Schnäppchen war. Sonntags zahlt man in Sydney für die Öffentlichen nämlich maximal einen Tagesbetrag von 2,60. Die Blue Mountains sind ein Nationalpark etwa 2 Stunden von Sydney entfernt und wirklich super schön. Ich habe mich ein bisschen nach Tasmanien zurückversetzt gefühlt. Dort war ich wieder mit einem der deutschen Mädels, die zufälligerweise Sportlehramt in Würzburg studiert, unterwegs. Wir haben dort einen längeren Spaziergang entlang der Klippen gemacht – sehr kreativ Cliff Walk genannt 😉 Dort sind mehrere Spots die sehenswert sind – die Katoomba Waterfalls, der Echo Point Lookout , von dem aus man auf die Three Sisters schauen kann. Das sind einfach 3 Felsspitzen, die nebeneinanderstehen und deswegen so genannt wurden. Mit dem Wetter hatten wir echt Glück, so kurz vor Ende unseres Walks hat es angefangen zu donnern und zu blitzen und genau als wir fertig waren, hats geregnet – Perfektes Timing! Dann haben wir uns noch in ein Gingerbread Cafe gesetzt 😊
3. Tag – Erkundungstour auf eigene Faust
Da ich immer noch kein richtiges Foto vom Opera House hatte und auch noch nicht dort war, stand das definitiv auf der Top To-Do Liste. Also bin ich einfach losgelaufen und habe erst noch in ein paar Kirchen Halt gemacht und dann durch den Botanischen Garten. Ich fand ja Melbourne schon sehr schön, aber Sydney hat mal wieder noch eins draufgesetzt. Sie hatten eine super interessante Ausstellung zum Thema Pollution, bei der eine Wand komplett mit Blumen gestaltet wurde. Am Ende des botanischen Gartens bin ich an einen Aussichtspunkt gekommen, an dem man endlich die Harbour Bridge und das Opera House auf einmal sieht! Lustigerweise habe ich dort auch eine Deutsche getroffen, die solo unterwegs war. Also sind wir zusammen zum Opera House gelaufen. Eigentlich wollte ich ja eine Vorstellung besuchen aber bis auf eine Kinderballettvorstellung gab es in meinem Zeitraum leider nichts, das mich angesprochen hätte ☹Also eben nicht… Ich hab mich dann wieder alleine auf den Weg zur Harbour Bridge gemacht und bin auf die andere Seite der Brücke gelaufen zum Nördlichen Teil von Sydney und von dort mit der Fähre zurück. War auf jeden Fall ein sehr langer „Spaziergang“, woraufhin ich ziemlich kaputt zurück zum Hostel bin – aber weit gekommen bin ich irgendwie nicht :D Direkt neben unserem Hostel ist ein Reisebüro und eigentlich wollte ich schon die ganze Zeit da rein um endlich mal meine nächsten Wochen zu planen/buchen, aber da man immer so viel unterwegs ist hat man da einfach niiiiiiie Zeit dafür. Da mit jetzt aber schon zum 3. Mal einer der Travel Agents angesprochen hat, habe ich mir gedacht wenn nicht jetzt dann nie – und ungefähr 3 Stunden und ein bisschen Geld später – stand auch endlich mein Plan bis zum 16.1. Fühlt sich doch ganz gut an, wenn man weiß, wo man landet und dass die Touren die man machen will, sicher verfügbar sind 😊 Also wen es interessiert: Weihnachten verbringe ich in Byron Bay und Silvester in Brisbane 😊
4. Tag – Manly Beach
Da ich erstmal genug von Laufen hatte, bin ich mit der Fähre 30 Min. nach Manly gefahren und dort an den Hauptstrand, der definitiv voll war, aber immer noch nicht so überfüllt wie Bondi Beach. Ich habe es echt genossen mal einfach zu lesen, Musik zu hören und zu entspannen. Im Wasser waren ein paar Surfer denen ich neidisch zugeschaut habe. Aber natürlich genau als ich ins Wasser gehe, gehen die Sirenen an. Erst war ich richtig verwirrt, bis sich rausgestellt hat dass es ein Hai-Alarm ist und alle schnell aus dem Wasser müssen. Ich wusste zwar das es in der Gegend Haie gibt, aber erlebt habe ich sowas dennoch noch nicht. Der Strand wurde also erstmal gesperrt und so 1 ½ Stunden später wieder freigegeben. Also bin ich nochmal ins Wasser und natürlich genau wenn ich drinnen bin, wieder Alarm – Alle raus aus dem Wasser – und der Strand wurde komplett gesperrt. Da es dann aber auch etwas bewölkt und windig wurde habe ich mich auch wieder auf den Rückweg gemacht. Da man ja auch mindestens einmal größer feiern gehen muss, wenn man in Sydney ist, war das doch spätestens am 4. Tag Pflicht. Mit meiner Zimmergenossin, einer Schweizerin, die ihren letzten Tag in Australien hatte und 3 Jungs, die sie in Sydney kennen gelernt hat, sind wir also in einen Club losgezogen. Hat sich definitiv gelohnt!
5. Tag – Der „Nichts-Tu-Tag“
Ähm ja – also genau genommen habe ich erst mal verschlafen, nachdem ich um 10.30 beim Reisebüro sein wollte und um 10.15 aufgewacht bin. Aber habe es immer noch pünktlich geschafft. Nach weiteren 2-3 Stunden bei meinem super netten britischen Travel Agent Noel und stand dann auch das Grundgerüst für Neuseeland und alle Buchungen für Australien sind komplett. Da ich bevor ich in die kleineren Städte an der Ostküste komme, noch ein paar Sachen besorgen musste, war das dann die letzte Chance und der Rest des Tages ging für Packen, Reiseplanung zusammenschreiben und Buchungen drauf.
Damit ist meine Zeit in Sydney vorbei – inzwischen bin ich schon 4 Tage an der Ostküste unterwegs. Das war also mein etwas verspäteter – mal wieder seeeehr ausführlicher – Reisebericht vom anderen Ende der Welt.