Mein Gastgeber ließ sich mich nicht ohne ein ausgiebiges Frühstück weiterziehen. Es gab das ganze Programm, inklusive Pfannkuchen, gekochte Eier, gefühlt 1 Kilo Brot mit diversen Käsesorten, Oliven, Honig, selbstgemachter Quittenmarmelade (Ayva auf Türkisch) und selbstgemachten Pommes. Geredet wurde natürlich auch, sodass ich erst gegen 12 Uhr loskam. Gut, dass die heutige Etappe auch überschaubar ist! 

Wieder auf der Hauptstraße (Alternative wäre nur die Autobahn...) ging es durch Orhangazi und Gemlik bis nach Bursa. Die Höhenmeter, die zwischendurch zu überwinden waren, hatten es in sich, waren aber schon weniger anstrengend als am Vortag. Die Altstadt von Bursa liegt schon am Fuß des Uludag-Berges, der auch "mysischer Olymp" genannt wird. Die Region ist ein beliebtes Skigebiet und ich konnte ein paar schneebedeckte Hänge sehen. Von der Innenstadt führt auch eine Seilbahn auf den Berg, der den Limonaden in deutschen Döner Läden ihren Namen gibt. 

Am frühen Abend war noch etwas Energie zum Sightseeing übrig. Die Stadt wird auch "grünes Bursa" genannt, was an den vielen Grünflächen, der grünen Moschee und dem grünen Mausoleum liegt. Dabei geht es um die Innendekoration, vor allem die Moschee ist von außen nicht besonders grün. In Bursa wurde auch der "Iskender Kebab" erfunden, der wollte dann natürlich abends probiert werden. 

Kommentare

Günter
Iskender = Alexander, oder?

Stefan
Genau!

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