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Fahrt nach Hangzhou

Veröffentlicht: 26.05.2017

Heute schreibe ich unter erschwerten Bedingungen, da im Hotel in Hangzhou Google nicht funktioniert, muss ich über den Firmenserver in Deutschland gehen um mich einzuloggen.

Wir sind heute Vormittag mit dem Bullettrain von Suzhou nach Hangzhou gefahren. Auf dem Bahnhof war uns schon ein wenig mulmig, angesichts der Menschenmassen und der doch eher spärlichen Hinweise in Englisch. Unter den tausenden Chinesen waren wir die einzigen Europäer.

Die Fahrt ging flott und recht bequem. Absolut pünktlich kamen wir in Hangzhou an. Der Bahnhof dort war noch viel größer. Wie sollten wir da unseren Guide finden? Unglaublichen Menschenmassen wogten um uns herum. Die beste Taktik: Einfach stehen bleiben und warten. Als recht große Europäer überragen wir ohnehin alle und sind nicht gerade unauffällig unter tausenden von Chinesen. Auf diese Weise wurden wir dann auch von unserem Guide gefunden, der kleinsten Chinesin, die wir bislang getroffen haben.

Unser Hotel liegt in einem neuen Stadtteil, der architektonisch sehr beeindruckend ist. Unser Hotel symbolisiert z.B. die Sonne und gegenüber liegt die Konzerthalle, die wie der Mond geformt ist. Dadurch sind Jing und Jang im Einklang und der dazwischen liegende Platz aus Sicht der Chinesen voll positiver Energie und heißt "Lebensplatz".

Das Hotel ist auch innnen ein echter Hingucker. Die Kugel ist innen hohl und die Zimmer liegen alle auf der Außenseite. Bei der Ankunft erhielten wir ein Upgrade in eine Suite. Die ist größer als unser Erdgeschoss zu Hause. Das Wohnzimmer hat mindestens 30 m². Wir haben natürlich nicht nein gesagt zu dieser Großzügigkeit.

Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten und in der wieder kostenlosen Club Lounge zu Abend gegessen hatten, machten wir uns mutig auf den Weg, um mit der U-Bahn zum Westlake zu fahren.

Wie man an den Bildern sehen kann, haben wir das auch geschafft. Die U-Bahn ist wirklich toll organisiert. Man tippt auf einem großen Bildschirm an wo man hin möchte und bekommt den Preis angezeigt. Wenn man bezahlt hat, erhält man eine Karte, mit der man an das Gleis kann. Es ist praktisch unmöglich in die falsche Bahn einzusteigen. In der Bahn wird mit leuchtenden Punkten angezeigt wo man gerade ist. Wir mussten einmal umsteigen, auch das ist sehr einfach. Beim Ausgang steckt man die Karte in einen Automaten und kann die Station verlassen. Die Karte wird wieder verwertet und man läuft nicht mit alten Karten in der Tasche rum.

Nach dem Spaziergang am Westlake und der U-Bahn zurück, gingen wir ins Hotel und damit war auch dieser schöne Reisetag zu Ende.

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Antworten (1)

Nicole
Sieht wie immer alles echt toll aus!