Der lachende Buddha und Tee
Aufgrund des heutigen Feiertages in China war es sehr mühsam voran zu kommen. Es waren Millionen von Menschen unterwegs. Der Verkehr (auch der Fußgängerverkehr) wurde von...

Veröffentlicht: 30.05.2017



















Diesmal ist es schwierig mit dem Blog, das Internet ist wirklich grottenlangsam. Daher bin ich noch nicht sicher ob es viele Fotos gibt.
Wir mussten heute früh aufstehen. Unser Zug nach Shanghai ging schon um 9 Uhr. Nachdem wir jetzt schon geübte Bahnfahrer in China sind, hat alles bestens funktioniert. Bahnfahren ist hier wirklich super organisiert und die Züge sind absolut pünktlich.
In Shanghai wurden wir direkt von unserem Guide Eileen gefunden. Durch den wieder einmal sehr großen Bahnhof mussten wird dann noch einige Zeit laufen um bis zum Auto zu kommen.
Wir haben dann direkt mit der Besichtigung der Altstadt begonnen. Die ist nicht tatsächlich alt, sondern nachgebaut. Es ist ein Gewimmel von Millionen von Menschen, eigentlich kann man da nur abraten von einem Besuch. Allerdings ist mittendrin versteckt der Eingang zu einem Garten. Obwohl wir inzwischen schon viele Gärten gesehen haben, war dieser doch sehr schön. Der Besitzer hatte ich einiges einfallen lassen um sich ein angenehmes Domizil zu schaffen.
Anschließend fuhren wir ins Hotel. Was wir nicht erwartet hatten, war dass wir praktisch in einem Museum übernachten. Das Ruijin Hotel war ursprüngliche das Privathaus eines englischen Hunderennbahn-besitzers. Es wurde 1917 gebaut und steht in einem schönen Park, der zum Hotel gehört. Das Haus wurde nach der Revolution zunächst vom Bürgermeister von Shanghai als Hauptquartier genutzt bevor es dann zum Gästehaus des Regierung wurde.
Unser Zimmer befindet sich im ursprünglichen Herrenhaus. Wir waren schon Mao, Gerhard Schröder oder Prinz William zu Gast. Die Eingangshalle des Gebäudes ist schon sehenswert. Die Zimmer sind eine Wucht, alles im 20er und 30er Jahre Stil gehalten. In der Lounge, wo es auch das Frühstück gibt, hat man das Gefühl, das hier jederzeit die 20er wieder auferstehen können. Dazu trägt auch die passende Musik bei, die im Hintergrund gespielt wird. Ein tolles Erlebnis, was über einen einfachen Hotelaufenthalt weit hinausgeht.
Nachmittags sind wir dann ein wenig durch die umliegende "French Concession" gelaufen. Dieses Viertel wurde von den Franzosen nach dem zweiten Opiumkrieg errichtet und erinnert stark an Paris. China spürt man natürlich trotzdem überall.
Nach dem Abendessen waren wir mutig und haben uns ein Taxi genommen. Schon das Anhalten des Taxis ist eine Herausforderung, man muss schon heftig winken, damit der Fahrer sich herablässt zu halten. Die Adresse haben wir ihm dann auf einem Zettel vom Hotel gezeigt und los ging es im Affenzahn durch Shanghai zum Bund. Nach einer Viertelstunde waren wir tatsächlich da und zahlten etwa 3,80 Euro für die Fahrt. Nicht viel teuer als die Metro.
Die Aussicht auf das beleuchtete Pudong ist wirklich atemberaubend. Man kann das weder beschreiben noch vernünftig fotografieren. Wir konnten uns nur schwer davon losreißen um wieder mit dem Taxi ins Hotel zu fahren. Diesmal in einem modernen Taxi, dass dann auch 4,50 Euro gekostet hat.