Woche 39 - North of the South
Wir haben letzte Woche einfach vergessen den Sonntag reinzuschreiben, daher holen wir das jetzt nach. Beim Auszug aus dem Housesit mussten wir uns auch final von Michelle...


Veröffentlicht: 08.02.2026






























Zum Wochenbeginn machten wir uns auf in den Abel Tasman Nationalpark. Von Marahau ging es für uns 7km durch schönen Wald entlang der Küste bis zur Akersten Bay. Immer wieder boten sich fabelhafte Ausblicke auf unterschiedliche Buchten mit Sandstränden und türkisblauem Wasser.
Man merkte, dass hier auch eine Urlaubsregion für Einheimische ist, denn es war überall viel los und unzählige große und kleine Boote wahren auf dem Wasser unterwegs.
Während der Wanderung begegneten wir auch ziemlich oft Wekas. Diese Vögel werden von manchen Touristen gerne mit Kiwis verwechselt.
Nach unserer Wanderung machten wir noch einen kleinen Umweg zum Split Apple Rock, ehe es für uns weiter bis nach Nelson ging.
Am Dienstag standen für uns einige wichtige Dinge an. Wir wollten mit unserem Van nochmal neuen TÜV machen, damit der Verkauf hoffentlich besser klappen wird. Außerdem hatten wir ein Job-Interview für einen Job bei Christchurch.
Sowohl die TÜV-Prüfung, als auch das Jobinterview waren erfolgreich. Ab 09.März werden wir auf einer Blumenfarm für Pfingstrosen einziehen und bekommen dort Essen und Unterkunft für ca. 2 Stunden Arbeit am Tag. Gleichzeitig werden wir dann unseren Van mit neuem TÜV verkaufen.
Darüber sind wir natürlich erstmal mega froh. Das gibt uns Sicherheit, dass wir am Ende nicht zu viel Geld für Unterkünfte ausgeben müssen, wenn wir den Van schnell verkauft bekommen. Bringt uns aber auch den Vorteil, dass wir den Preis nicht extrem niedrig ansetzen müssen am Anfang des Verkaufs.
Nach diesen beiden sehr guten Entwicklungen verbrachten wir den regnerischen Tag noch entspannt am Stellplatz.
Für die nächsten Tage ging es für uns weiter zum Kenepuru Sound. Auf dem Weg dorthin stoppten wir am Cullen Point Lookout bei Havelock und machten eine kleine Wanderung zum Onahau Lookout.
Unser Stellplatz für drei Nächte lag wunderschön direkt an einer kleinen Bucht am Kenepuru Sound.
Für Julian waren das perfekte Vorraussetzungen, um wieder angeln zu gehen. Die Bucht erwies sich als idealer Ausgangspunkt und so konnte er seinen aller ersten Snapper an Land ziehen. Nachdem er noch ein paar weitere Fische gefangen hatte, die entweder zu klein waren oder sich nicht zum Essen eigneten, erwischte er noch einen zweiten größeren Snapper.
Für Donnerstag buchten wir uns eine Kajaktour auf den Kenepuru Sound. Zum Start in der Nachbarbucht konnten wir ganz entspannt hinlaufen. Die Kajaktour war wirklich schön. Gemütlich paddelten wir bei aller besten Bedingungen entlang der Küstenlinie in die verschiedenen kleinen Buchten. Unser Guide war Hannah aus Kanada, die ebenfalls mit einem Working Holiday Visa in Neuseeland ist. Somit war der Vibe zwischen uns natürlich direkt gut und wir konnten zusätzlich noch ein paar Tipps für Kanada abstauben.
Wir machten unterwegs einen Stopp an einer der vielen Muschelfarmen, die es hier in den Buchten zuhauf gibt und Hannah sammelte ein paar große Grüne-Lippmuscheln zum Mittagessen für uns ein.
Insgesamt war es einfach eine super Tour und der Tag hat uns sehr viel Spaß gemacht, doch wir waren auch froh, als wir wieder am Ausgangspunkt angekommen waren, da uns schon die Ärsche & Rücken ziemlich weh taten.
Am nächsten Tag machten wir uns bei absoluten Sommerwetter auf zum Nikau Lookout. Dorthin ging es für uns wieder über den Queen Charlotte Sound Track. Glücklicherweise verlief der größte Teil des Weges im schattigen Wald. Immer wieder gab es schöne Ausblicke auf den Kenepuru Sound und den Queen Charlotte Sound.
Wieder am Camp zurück war es zum ersten Mal auf unserer Reise soweit - die Markise an unserem Van kam zum Einsatz! Der Schatten war auch wirklich nötig, da die Sonne nur so brutzelte. Unter der Markise schmeckte uns dann der Kaffee besonders gut und auch die ein oder andere Runde Karten wurde gespielt.
Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen von dem wunderschönen Stellplatz am Kenepuru Sound und weiter Richtung Picton. Hier machten wir einen kurzen Stop in der Stadt. Da gerade ein Kreuzfahrtschiff auf Anker lag war die Hölle los und wir fuhren weiter zu unserem Platz für die Nacht.
Heute Morgen machte sich Julian schon vor Sonnenaufgang auf zum Angeln am Strand. Belohnt wurde er zwar nicht mit einem Fisch, aber dafür mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über dem Meer.
Ansonsten fuhren wir noch ein gutes Stück Richtung Christchurch, wo wir morgen Franzis Mama Birgit und ihren Bruder Oliver begrüßen dürfen. Wir freuen uns schon sehr auf die kommenden 4 Wochen mit den beiden. Wir werden gemeinsam die Südinsel bereisen und zu neuen, aber auch bekannten Plätzen reisen.
