Sydney & Umgebung
Unser letzter größerer Stopp war im Tarra Bulga Nationalpark. Von da aus hatten wir ein ganzes Stück Strecke entlang der A1 (900km "Autobahn") vor uns, um bis nach Sydney zu...


Veröffentlicht: 21.04.2025























Nachdem wir etwa 900km von Sydney aus (über 3,5 Tage verteilt) hinter uns gebracht haben, sind wir in Byron Bay angekommen. Einem Küstenort, der vor allem Surfer und Badenixen anzieht. Nachdem wir die letzten Wochen eher Menschen im Alter von 60+ trafen, haben wir nun die jungen Backpacker aber auch Familien mit Kleinkindern/Babys gefunden.
Wir hatten Glück, denn es gab direkt einen Markt in Byron Bay, bei dem von Kleidung über Schmuck und Messer bis zu Essen und Hilfsmittel gegen übernatürliche Mächte alles angeboten wurde. Hier konnten wir gut ein paar Stunden zubringen und uns die einzelnen Stände anschauen.
Am späten Nachmittag ging es dann an den Strand und das Wasser lud mit angenehmen Temperaturen sogar uns Frostbeulen zu baden ein. Selbst Baby M durfte wollte mit den Füßen im Wasser planschen.
Auch der zweite Tag wurde gemütlich mit bummeln durch die Stadt, Essen und etwas Strandzeit entspannt rumgebracht, bevor es weiter zur Gold Coast ging. Da Baby M gerade voll im Trainingsmodus ist, und sich im Sitzen und krabbeln übt, wollen wir ihr möglichst viel Zeit auf dem Boden geben, damit sie sich austoben kann.
An der Gold Coast haben wir dann in einem Apartment übernachtet, das in der Nähe zum Strand lag. Da der Campingplatz unwesentlich weniger gekostet hätte pro Nacht, als ein Apartment, haben wir uns für die komfortablere Variante entschieden.
Von der Gold Coast aus sind wir für eine kleine Wanderung in den Springbrook Nationalpark gefahren und wanderten den Twin Falls Rundweg, der 2h (mit längerer Pause am Wasserfall) dauerte. Die Twin Falls selbst waren sehr schön, manche waren sogar baden, wir hatten leider keine Badesachen dabei (wäre aber vielleicht auch etwas frisch gewesen...).
Danach ging es den Rundwanderweg weiter, an einem bzw. hinter einem weiteren Wasserfall entlang, an schönen Aussichten übers Tal vorbei, und folgten dem kleinen Weg hoch und runter bis wir wieder am Auto ankamen.
Der letzte Stopp mit dem Auto, bevor es am nächsten Tag wieder abgegeben wurde, war das Lone Pine Koala Sanctuary. Hier konnten wir schlafende Wombats, einen Tasmanischen Teufel, zwei Schnabeltiere, die mit ihrem Aquarium anscheinend nicht zufrieden sind (das eine drehte sich nur noch im Kreis und das zweite hing einfach nur da unter Wasser und bewegte sich gar nicht - sehr traurig 😞), und letztendlich ganz viele Kängurus sehen und letztere auch streicheln.
Am nächsten Tag erwartete uns leider teils kräftigter Regen - so machte das Auto auspacken nicht viel Spaß, denn die letzten Nächte verbrachten wir wieder in einem Apartment, bevor es nach Singapur geht. Irgendwie hat sich das Gepäck auch vermehrt statt wie geplant weniger zu werden...
Die nächsten Tage war das Wetter etwas durchwachsen, aber da wir uns auch auf "nichts tun" (außer Baby betreuen und sich ums leibliche Wohl sorgen) und lesen freuten, kam uns der gelegentliche Regen ganz gelegen.
Baby M genoss es auch, dass sie mit wenig Aufwand immer zum Kabel robben konnte und ließ sich von unserem Nein wenig beirren. Wenn das Kabel einmal gesichtet wurde, war alles andere egal und wurde jedes Hindernis überwunden 😀
Brisbane fanden wir ganz schön, besonders die Southbank hat uns sehr gefallen. Hier gibt es nämlich kostenfreie Pools, einen kleinen Regenwald zum durchschlendern mit Pagode und viele Restaurants. Da gerade Osterferien waren, war entsprechend viel los, besonders an den Pools.
Die Free Walking Tour war leider eine der schlechtesten Touren, die wir bisher erlebt haben 😞
Und dann blieb uns nur noch Koffer packen und möglichst nichts vergessen, wenn es für den nächsten Stopp nach Singapur geht.
