Cartagena - Kolumbien in der Karibik
Tom hatte klugerweise auch das Hotel für einen Tag zu spät gebucht, so dass wir uns für die erste Nacht noch eine Bleibe suchen mussten. Wir hatten aber im Internet auf der...


Veröffentlicht: 17.03.2025





























Nach 22 Stunden Reisezeit und kurzer Übernachtung in Adelaide, geht der Roadtrip durch Süd-/Ostaustralien los.
Der Camper wurde abgeholt und alles Gepäck verladen, der Kindersitz der Mietwagenstation eingerichtet (anscheinend haben Australier ein anderes System als in Deutschland und die deutschen Kindersitze passen nicht auf jeden Sitz), Baby M in den Kindersitz verfrachtet und los geht's- zu Aldi.
Dann ging es endlich los in Richtung Kangeroo Island. Zwei Nächte zum Aklimatisieren hatten wir noch auf dem Festland verbracht. Und dann ging es zur Fähre. Wir kauften uns Fährtickets, aber da die nächste Fähre bereits voll war, stellten wir uns in die Standby-Lane und passten noch als letztes Auto auf die Fähre. Woop woop. Damit waren wir auch die ersten, die wieder runter fahren konnten.
Erster Stopp auf Kangeroo Island war die Lavendelfarm kurz vor Emu Bay.
Danach ging es mit Baby M in der Trage an den Strand für ein Nickerchen und einen Spaziergang. Am Nächsten Morgen haben wir unseren neuen Nachbarn bewundert bevor es weiter ging.
Am zweiten Tag ging es weiter zur Stokes Bay. Google Maps hat uns den kürzesten Weg geschickt, leider nicht den schnellsten. So ging es über eine unasphaltierte Straße mit vielen Schlaglöchern auf direkten Weg von Emu Bay nach Stokes Bay. 20km die wir größtenteils mit 20-30km/h hinter uns brachten. An Schlaf war für Baby M bei dem Gewackel nicht zu denken.
Der Stokes Bay Beach liegt etwas versteckt. Man muss zwischen einigen Felsen hindurch, bis man zu dem schönen Strand kommt. Es gibt auch ein natürliches Schwimmbecken, in dem das Wasser quasi steht. Aber Baby M hat die Wassertemperatur für nicht gut befunden und wollte trotz Neopren lieber draußen bleiben.
Der Zeltplatz an der Stokes Bay hat uns mit am besten gefallen. Hier gab es nämlich auch neugierige Kängurus, die bis ans Auto rankamen und einen genau in Augenschein genommen haben. Sehr süß!
Am nächsten Tag, nach dem morgendlichen Besucher, ging es weiter in den Flinders Chase Nationalpark. Hier wollen wir uns die Remarkable Rocks anschauen, die wirklich einfach schön sind. Da Baby M währenddessen gut geschlafen hat, ging es noch zum Admiral Arch, wo wir ein paar Seelöwen beim Sonnen beobachten konnten. Da es aber etwas windig war, ist nur Tobi zum Arch gegangen, während Baby M und ich oben blieben.
Abends waren wir noch auf der Suche nach Schnabeltieren, da jetzt im Spätsommer alle Wasserlöcher die gut mit dem Auto erreichbar sind trocken sind, blieben wir leider erfolglos.
Dafür hatten wir auf dem Zeltplatz wieder einen Koala-Nachbarn, das war für uns eine gute Entschädigung.
Am letzten Tag ging es noch in die Little Sahara, eine Wanderdüne. Da wir aber gerade am Mittag vorbeikamen, haben wir nur einen kurzen Abstecher gemacht. Außerdem war die Laune von Baby M grad auch nicht so gut.
Somit sind wir auf den nächsten Campingplatz gefahren, der etwas abseits der Straße lag. Wir hatten die Hoffnung, da wieder auf ein paar Kängurus oder Koalas zu stoßen, leider ohne Erfolg.
Bevor wir zurück auf die Fähre sind, haben wir uns noch die Seal Bay angeschaut und konnten ein paar australische Seelöwen beobachten. Unter der Aussichtsplattform hatte sich ein besonders großer Seelöwen sein Plätzchen gesucht und Durchhaltevermögen lautes Niesen auf sich aufmerksam gemacht.
Die nächsten zwei Nächte verbringen wir nun in Normanville, damit Baby M etwas mehr Zeit außerhalb der Kindersitzes und der Trage/Buggy verbringen kann, bevor wir uns dann auf den Weg Richtung Great Ocean Road begeben.
Wir ergeht es Baby M seither?
Sie lacht viel häufiger als in Deutschland, schaut sich neugierig um, isst fleißig und schläft nachts länger und besser und tagsüber sogar ohne meckern auf Papa. Also bisher ein voller Erfolg.
